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Arburg auf der Elmia Polymer 2012

16.04.2012

Auf der Elmia Polymer 2012, die vom 8. bis 11. Mai in Jönköping stattfindet, ist Arburg mit seinen beiden elektrischen Baureihen Edrive und Alldrive vertreten. Der Allrounder 470 E fertigt Kugelschreiberclips, während der Allrounder 270 A mit dem Mikro-Spritzmodul von Arburg arbeitet und vollautomatisch Mikro-Klemmrahmen für Hörgeräte produziert. Der Fokus des Messeauftritts liegt auf dem Thema Produktionseffizienz.

Auf der Elmia Polymer stellen die beiden Baureihen Edrive und Alldrive die Bandbreite der elektrischen Arburg-Maschinen eindrucksvoll unter Beweis: Während die Allrounder E für die Produktion von Standard-Spritzteilen konzipiert sind, decken die Allrounder A den Bereich der High-End-Anwendungen ab.

Edrive: elektrische Maschine für breites Anwendungsspektrum
Die Allrounder E decken einen Schließkraftbereich von 600 bis 2.000 kN ab. Die Edrive-Maschinen sind vor allem für die effiziente Herstellung von Standardartikeln wie etwa technische Spritzteile ausgelegt und stellen eine energieeffiziente elektrische Alternative für hydraulische Basismaschinen dar.

Auf der Elmia Polymer wird ein elektrischer Allrounder 470 E mit 1.000 kN Schließkraft und Spritzeinheit der Größe 400 vorgestellt. Das Exponat arbeitet mit einem 24-fach-Werkzeug der Firma Klio-Eterna Schreibgeräte und produziert 1,15 g schwere Kugelschreiber-Clips aus ABS in einer Zykluszeit von 22 Sekunden. Zur Angussentnahme ist das Exponat mit einem elektrischen Integralpicker V ausgestattet. Dieser greift vertikal von oben ins Werkzeug ein und ist komplett in die Selogica-Steuerung integriert. Das bedeutet, dass Maschine und Picker gemeinsam programmiert werden und in einem Zyklusablauf zusammengefasst sind. Auch die Maschinen und Pickerdaten werden in einem gemeinsamen Datensatz abgespeichert. Dadurch verkürzen sich die Rüstzeiten für die gesamte Anlage. Die drei servoelektrischen Bewegungsachsen sorgen zudem für eine schnelle Entnahme und damit für kürzere Zykluszeiten.

Zusammen mit der energieeffizienten Maschinentechnik ist dieses Exponat ein anschauliches Beispiel für die effiziente Herstellung von Standardprodukten.

Arburg-Mikrospritzmodul: im Kleinen ganz groß
Für die hochpräzise und wirtschaftliche Herstellung von Mikrospritzteilen wird eine vollautomatisierte Spritzgießlösung vorgestellt. Dessen Herzstück ist ein elektrischer Allrounder 270 A mit 350 kN Schließkraft, der zwei Mikro-Klemmrahmen in einer Zykluszeit von 15 s spritzt. Nachfolgend werden die 3,6 mg schweren Mikroteile von einem horizontal eingreifenden Multilift H Robot-System mit speziellem Greifsystem entnommen und nach Kavitäten geordnet abgelegt. Die Teileentnahme erfolgt aufgrund ihrer filigranen Struktur und Größe einzeln über Vakuum. Der in die Fertigungszelle integrierte elektrische Allrounder ist mit dem Arburg-Mikrospritzmodul ausgestattet. Dieses kombiniert eine 8-mm-Einspritzschnecke mit einer zweiten Schnecke zum Aufschmelzen des Materials und ermöglicht das Einspritzen minimalster Schussgewichte bei präziser Regelung der Einspritzbewegungen. Das First-in-first-out-Prinzip, die Verarbeitung von Standard-Granulaten und die geringen Verweilzeiten sind wichtige Vorteile des Mikrospritzmoduls, das sich durch seinen abgeschlossenen Aufbau schnell wechseln und auch auf verschiedenen Maschinen einsetzen lässt. Gleichzeitig bleibt auch das Anwendungsspektrum der Maschine nicht auf das Mikro-Spritzgießen beschränkt.


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