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Werkzeugschleifer des Jahres 2016 kommt aus Schmalkalden

09.09.2015

Der Gewinner des Wettbewerbs „Werkzeugschleifer des Jahres 2016“ heißt Roberto Krech (32). Er arbeitet bei der Weisskopf Werkzeuge GmbH in Meiningen. Das Finale des Wettbewerbs fand am 17. März 2016 im Rahmen der Branchenleitmesse „GrindTec“ Augsburg statt. Durchführender des Wettbewerbs ist das Fachmagazin „fertigung“ im verlag moderne industrie, Landsberg, in diesem Jahr zusammen mit dem aus Biberach stammenden Werkzeugschleifmaschinenhersteller Vollmer Werke Maschinenfabrik. Der Wettbewerb wird zweijährlich im deutschsprachigen Raum ausgeschrieben.

Der Werkzeugschleifer des Jahres 2016: Roberto Krech

Der Werkzeugschleifer des Jahres 2016: Roberto Krech

Roberto Krech wechselte nach seiner Ausbildung zum Industriemechaniker bei Simplex Armaturen im Jahr 2005 zu Weisskopf Werkzeuge in Meiningen. Dort arbeitet er als CNC-Werkzeugschleifer und ist spezialisiert auf Sonderwerkzeuge – Stufenbohrer und Formfräser. Seit 2012 ist der 32-Jährige bei Weisskopf als Produktspezialist tätig.

Am Donnerstag, den 17. März 2016, fiel pünktlich um 9.30 Uhr der Startschuss zu diesem wohl aufregendsten Event der Präzisionswerkzeugschleifer-Branche. Das Live-Finale des Wettbewerbs fand wie die Male zuvor in der Halle 5 am Stand 5083 auf der GrindTec 2016 statt, die vom 16. bis 19. März 2016 auf dem Augsburger Messegelände ablief. Die fünf gegeneinander antretenden Finalisten erhielten nacheinander die Aufgabe, ein vorgegebenes Präzisionswerkzeug zu programmieren und anschließend auf einer computergesteuerten Werkzeugschleifmaschine Vgrind 160 von Vollmer zu bearbeiten. Für Programmierung und Schleifen stand jedem Kandidat jeweils maximal eine Stunde zur Verfügung.

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Platz zwei erkämpfte sich Tobias Diehl (32), Gühring KG, Albstadt – der „Werkzeugschleifer des Jahres 2008“ wollte es in diesem Jahr erneut wissen. Der dritte Platz ging an Markus

Finalisten Schleifer

Die fünf Finalisten in gespannter Erwartung vor Beginn des Wettbewerbs (von links nach rechts): Roberto Krech, Christian Grotheer, Dávid Rácz, Tobias Diehl und Markus Eckerle.
Bilder: fertigung

Eckerle (23), Nachreiner Eckerle & Ertel GmbH, aus Kinding/Haunstetten – er hatte bereits zum dritten Mal teilgenommen (2012 und 2014 war er auf dem zweiten Platz gelandet). Dávid Rácz (31) von Grabmeier in Augsburg kam auf Platz 4. Und Christian Grotheer (26) von J. & G. Renzelmann in Bremen errang Platz 5.

Der Wettbewerb „Werkzeugschleifer des Jahres“ wird im zweijährigen Turnus, begleitend zur zweijährig stattfindenden GrindTec, vom Fachmagazin „fertigung“ in Zusammenarbeit mit dem Fachverband Deutscher Präzisions-Werkzeugschleifer (FDPW) ausgeschrieben. Gesucht wird dabei zusammen mit einem Industriepartner, in diesem Jahr Vollmer Werke Maschinenfabrik in Biberach, der beste Schneidwerkzeugmechaniker des deutschsprachigen Raums. Bereits im September 2015 wurde mit der Online-Veröffentlichung der theoretischen Aufgabenstellung der Wettbewerb eröffnet. Aus diesem Vorentscheid gingen schließlich die fünf Finalisten hervor, die sich am 17. März 2016 miteinander maßen.

Der Fokus des Wettbewerbs zielt darauf ab, der Öffentlichkeit und insbesondere den Jugendlichen die Vielfältigkeit des High-Tech-Berufs eines Schneidwerkzeugmechanikers aufzuzeigen. Das Bild des umgangssprachlich als Werkzeugschleifer titulierten Berufs ist heute im Hinblick auf die Bearbeitung von Hightech-Materialien wichtiger denn je. Die Messe GrindTec als weltweite Leitmesse für die Branche bietet den idealen Rahmen dazu. Ein traditionell stattfindender Aus- und Weiterbildungstag parallel zum Wettbewerb unterstreicht die Wichtigkeit des Werkzeugschleifens.

Die Finalisten konnten sich auf die attraktiven Preise freuen, die zum Wettbewerb „Werkzeugschleifer des Jahres“ ausgelobt wurden. Sieger Roberto Krech fliegt in die USA. Tobias Diehl freut sich auf ein Wochenende für zwei Personen in einer europäischen Großstadt nach Wahl. Und der drittplatzierte Markus Eckerle gewinnt ein Notebook.

Kontakt: Vollmer Werke Maschinenfabrik GmbH, www.vollmer-group.com

Hier finden Sie die Bilderstrecke aus der werkzeug&formenbau 02/2016.


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