| von Melanie Fritsch

Gerresheimer MPS, TCC

Mitarbeiter der Gerresheimer MPS, TCC
Die Mitarbeiter der Gerresheimer MPS, TCC. Bild: Gerresheimer

Der Geschäftsbereich Medical Systems der Gerresheimer Gruppe produziert weltweit vorfüllbare Spritzen und Karpulen (Primärpackmittel) aus Glas und Kunststoff sowie kundenspezifische, spritzgegossene Kunststoffbaugruppen. Für die Pharma- und Medizintechnikbranche werden Inhalatoren, Insulinpens, Autoinjektoren, vorfüllbare Glas- und Kunststoffspritzen, Laboreinmalartikel, Schnelltests, Stechhilfen und Lanzetten sowie Katheter gefertigt. Als Full-Service-Anbieter übernimmt das Unternehmen alle Stufen der Wertschöpfungskette von der ersten Ideenentwicklung bis zum verkaufsfertigen Produkt. Der interne Werkzeugbau fertigt seit 1958 sowohl für die Kunststoffverarbeitung innerhalb der Gerresheimer Medical Systems als auch für externe Auftraggeber anspruchsvolle Spritzgießwerkzeuge für medizinische Kunststoffe, die überwiegend für Reinraumfertigung eingesetzt werden. Es sind niedrig und hochbelegte Spritzgießwerkzeuge (bis zu 128 Kavitäten) mit einer Genauigkeit im Mikrometerbereich, Einfach- und Mehrkomponentenwerkzeuge, Indexplatten-Werkzeuge, Heißkanalwerkzeuge, Werkzeuge für Insert-Molding (Nadelumspritzung) und Etagenwerkzeuge, die modular und standardisiert aufgebaut sind. Im angeschlossenen Technikum erfolgen Abmusterung, Messen, Optimieren und Qualifizieren der Werkzeuge. Unter seriennahen Bedingungen werden die Spritzgießwerkzeuge zur Serienreife gebracht.

Oechsler AG

Mitarbeiter der Oechsler AG
Die Mitarbeiter der Oechsler AG. - Bild: Oechsler

Die Unternehmens-gründung erfolgt im Jahr 1864 als Handwerksbetrieb. Nach erfolgreichem Start vergrößert sich der Betrieb ständig und wird mit neuen Fabrikanlagen unter anderem in Weißenburg erweitert. Im Jahr 1900 arbeiten bereits etwa 1000 Menschen bei "Matthias Oechsler & Sohn". Heute ist Oechsler ein global agierendes Unternehmen mit insgesamt acht Standorten weltweit. Neben drei Standorten in Deutschland (Ansbach, Weißenburg, Brodswinden) verfügt es über Standorte in China, Mexiko, Rumänien, USA und Vietnam. Der interne Formenbau der Oechsler AG in Ansbach besteht seit rund 65 Jahren. Hier entwickeln, konstruieren und fertigen 127 Mitarbeiter und 14 Auszubildende Hochleistungs-Spritzgießwerkzeuge für Standard- oder Sonderverfahren. Diese umfassen Präzisionswerkzeuge für Kleinteile und Mehrkomponentenwerkzeuge sowie Werkzeuge mit Sonderverzahnungen und Ausschraubwerkzeuge für Schnecken oder Bauteile mit Gewinden. Zu den Besonderheiten zählen Formen für kunststoffgebundene Magnete. Abgerundet wird das Portfolio mit Vorrichtungen, Funktionsmustern und Prototypenformen. Mit seinem Produktportfolio ist das Unternehmen in unterschiedlichsten Branchen tätig, etwa in Automobilindustrie, Medizintechnik und Bekleidungsindustrie.

Phoenix Contact GmbH & Co. KG

Phoenix Contact wurde 1923 in Essen gegründet und verlagerte den Firmensitz 1966 nach Blomberg. Zur Phoenix-Contact-Gruppe gehören 14 Unternehmen in Deutschland sowie mehr als 55 Vertriebsgesellschaften in aller Welt. Die internationale Präsenz wird zusätzlich mit mehr als 40 Vertretungen in Europa und Übersee verdichtet. Das Produktspektrum umfasst Komponenten und Systemlösungen für die Energieversorgung inklusive Wind und Solar, den Geräte- und Maschinenbau sowie den Schaltschrankbau. Ein vielfältiges Programm von Reihen- und Sonderklemmen, Printklemmen und Steckverbindern, Kabelanschlusstechnik und Installationszubehör bietet innovative Komponenten. Elektronische Interfaces und Stromversorgungen, Automatisierungssysteme auf Basis von Ethernet und Wireless, Sicherheitslösungen für Mensch, Maschine und Daten, Überspannungsschutzsysteme sowie Softwareprogramme und -tools bieten Errichtern und Betreibern von Anlagen sowie Geräteherstellern umfassende Systeme.

TE Connectivity Germany GmbH, Werk Dinkelsbühl

Mitarbeiter der TE Connectivity Germany GmbH
Die Mitarbeiter der TE Connectivity Germany GmbH, Werk Dinkelsbühl. - Bild: TE Connectivity

TE Connectivity entwickelt, fertigt und vermarktet Produkte aus den Bereichen elektronische Steckverbinder, Netzwerktechnik, Unterwasser-Telekommunikations-systeme und Wireless-Systeme für die Automobilindustrie, industrielle Anwendungen, Medizintechnologie, Energietechnik und Datenkommunikation. Den internen Werkzeugbau der Firma TE Connectivity in Dinkelsbühl gibt es seit 1986. Wurden anfänglich nur Reparaturen und Instandhaltung durchgeführt, so werden seit etwa 20 Jahren auch Neuwerkzeuge hergestellt. Der Fokus liegt auf komplexen Kunststoff-Spritzgusswerkzeugen, die oftmals in Fertigungszellen integriert sind. Die Werkzeuge sind jeweils mit Heißkanaltechnologie ausgestattet, und es werden vermehrt Systeme mit Direktanspritzungen (auch seitlich) verbaut. Konturnahe Kühlungen über lasergeschmolzene Einsätze kommen teilweise zum Einsatz. Neben der Fertigung von Neuwerkzeugen ist die Fähigkeit kurzfristiger Ersatzteilfertigung und Reparaturen im Haus eine weitere Stärke des internen Werkzeugbaus von TE Connectivity. Das Ziel dabei ist es, den maximalen Support für die internen Kunden zu garantieren.

Welser Profile GmbH

Mitarbeiter der Welser Profile GmbH
Die Mitarbeiter der Welser Profile GmbH. - Bild: Welser

Das Familienunter-nehmen Welser wurde 1664 als Pfannen-schmiede in Ybbsitz, Österreich gegründet und hat heute Produktionsstandorte in Österreich, Deutschland und den USA. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 2400 Mitarbeiter weltweit. Kernkompetenz von Welser Profile ist die Rollverformung und Weiterbearbeitung von Sonderprofilen, Sonderprofilrohren und Baugruppen für so gut wie alle Branchen – von der Bauindustrie über die Industrie-, Agrar- und Umwelttechnik bis hin zur Automobiltechnik. Verarbeitet werden dabei Stahl, Edelstahl und Nichteisenmetalle in einer Stärke von 0,3 bis 8,2 mm sowie einer Breite bis zu 800 mm. Seit 1960 ist der interne Werkzeugbau von Welser Profile sukzessive mit dem Gesamtunternehmen vom kleinen Werkstattbereich zu einem industriellen Werkzeugbau verteilt auf drei Standorte gewachsen. Die beiden Standorte Bönen und Ybbsitz nehmen am Wettbewerb teil und bieten das gesamte Leistungsspektrum des Werkzeugbaus an. Darüber hinaus existiert ein weiterer Servicestandort in Gresten. Die vergangenen fünf Jahre waren geprägt von ERP- und MES-Systemeinführung, Automatisierung in den Fertigungstechnologien Fräsen und Erodieren, der technologischen Weiterentwicklung beim Einsatz von Hartmetall sowie intensiviertem Einsatz von FEM-Simulation. Welser Profile zeichnet vor allem der kombinierte Einsatz von schiebergesteuerten Vorstanzwerkzeugen und komplexen Folgeverbund-Hydraulikwerkzeugen mit der Kaltwalz-Rollverformung aus. Die Werkzeugentwicklung erfolgt sowohl bei Stanz- als auch Rollwerkzeugen vollständig im Haus. nh

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