Werkzeug Wesko Steckeranspritzung

Werkzeuge für das Anspritzen und Umspritzen von Steckern sind die Spezialität des Werkzeugbauunternehmens Wesko in Stollberg. – Bild: Wesko

Wer als externer Werkzeugbau erfolgreich sein will, muss vor allem eines sein: kundenorientiert. Eine hohe Flexibilität und das Realisieren immer neuer Herausforderungen, die unter anderem aus dem sich immer schneller wandelnden Produktspektrum, den wachsenden Ansprüchen an Qualität und kurzer Time-to-Market sowie der sich stetig ändernden Produktionsumgebung der Kunden resultieren, kennzeichnen diese Unternehmen.

Höchst unterschiedliche Ansätze

Dabei sind die Ansätze höchst unterschiedlich – sie reichen von der absoluten Spezialisierung auf ein ganz bestimmtes Werkzeugportfolio hin zu einem breiten Spektrum an Werkzeugen. Hier kommt unter anderem den Mitarbeitern eine essenzielle Rolle zu – sie bestimmen letztendlich den Erfolg ihres Unternehmens. Die Werkzeugbauer sehen sich zu Recht als Problemlöser für ihre Kunden, sie sind gesuchte Partner in der Realisierung neuer Produkte.

Johannes Engl

Die Betriebsgröße ermöglicht kurze Entscheidungswege und ein eng vernetztes Arbeiten. Verbesserungsvorschläge werden schnell und unmittelbar umgesetzt. – Bild: Hanns Engl Werkzeugbau, werkzeug&formenbau

Das gilt insbesondere auch für unsere heutigen Sieger und Finalisten der Kategorie “externer Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter”, die Croner Präzisionsformenbau GmbH in Sachsen bei Ansbach, die Hanns Engl Werkzeugbau O.H.G. in Bozen im italienischen Südtirol, die Wesko GmbH in Stollberg und die Wiro Präzisions-Werkzeugbau GmbH & Co. KG in Olpe.

“Wir brauchen hoch qualifizierte Mitarbeiter”, betont etwa Johannes Engl, Geschäftsführer des Hanns Engl Werkzeugbaus in Bozen. “Wir arbeiten mit leistungsfähigen, teils hoch automatisierten Maschinen – aber die sind ja beispielsweise auch in China genauso verfügbar. Was unseren Standort letztlich wirklich von anderen abhebt, sind die Menschen, die für uns arbeiten. Das liegt zum Einen am Know-how, das sie haben. zum anderen aber sicher auch an der Mentalität und an der Einstellung zu ihren Aufgaben.” Die Betriebsgröße – 18 Mitarbeiter – ermöglicht kurze Entscheidungswege und ein eng vernetztes Arbeiten. Verbesserungsvorschläge werden schnell und unmittelbar umgesetzt.

Nur geringer Beratungsbedarf

Kunden der Bozener Werkzeugbauer wissen in der Regel sehr genau, was sie von Engl wollen: “Die Pflichtenhefte haben in der Regel eine hohe Qualität und sind sehr detailliert”, erklärt Engl. “Deshalb hält sich beispielsweise die Notwendigkeit von Beratungsleistungen bei uns in doch sehr engen Grenzen.”

Der Maschinenpark ist leistungsfähig und auf dem aktuellen Stand der Zeit. Auch die automatisierte Bearbeitung wird, wo es sinnvoll ist, sukzessive ausgebaut. Die einzelnen Werkstücke hat Engl nach Teileklassen geordnet – so lassen sich Bearbeitungsfolgen und Prozesse weitestgehend standardisiert anlegen.

Engl setzt auf eine nachhaltige und langfristige Personalentwicklung: “Wir versuchen, alle wichtigen Funktionen so zu besetzen, dass sie von mehreren Mitarbeitern wahrgenommen werden können”, erklärt der Geschäftsführer. “Umgekehrt heißt das aber auch, dass der einzelne Mitarbeiter auch Fähigkeiten benötigt, die über das eigentliche ursprüngliche Aufgabengebiet hinausreichen. Und meiner Erfahrung nach wachsen die Menschen mit ihren Aufgaben – das motiviert zusätzlich.”

Werkzeug Hans Engl Werkzeugbau

Druckgussformen, Spritzgießformen, Prüf- und Messlehren gehören zum Portfolio des Hanns Engl Werkzeugbaus in Bozen. Das Unternehmen kann seine Geschichte bis ins Jahr 1733 zurückverfolgen. – Bild: Hans Engl Werkzeugbau

Hohe Identifikation

Eine hohe Identifikation schafft beispielsweise auch das hohe Maß an Eigenverantwortung – waren früher die CAM-Programme von Spezialisten erstellt worden, programmieren inzwischen die Maschinenbediener, die mehrere Maschinen gleichzeitig betreuen, selbst. “Damit ist auch die Verantwortung klar geregelt”, erläutert Engl. “Und die Qualität der Programme ist heute deutlich besser.”

Reiner Rohlje

Wiro fertigt technologisch anspruchsvolle Werkzeuge für Schraubkappen, Verschlüsse und Tubenkomponenten und vertreibt diese weltweit. – Bild: Wiro, werkzeug&formenbau

Auch beim Kategoriesieger, dem Wiro Präzisions-Werkzeugbau in Olpe, ist die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen und ihrer Tätigkeit sehr hoch. “Bei uns ist alles auf den Kunden fokussiert, der Dienstleistungsgedanke steht sehr ausgeprägt im Vordergrund”, betont Unternehmer Reiner Rohlje. “Schließlich lebt unser Kunde davon, dass unser Werkzeug läuft. Und nur, wenn er mit unserem Werkzeug Geld verdient, wird er sich auch ein neues Werkzeug bei uns kaufen.”

Und, das ist zu spüren, das Wiro-Team hat das auch verinnerlicht. Viele der Mitarbeiter sind seit Beginn ihrer Ausbildung bei Wiro, die Fluktuation ist sehr gering. Das Know-how bleibt im Haus: Das Familienunternehmen Wiro fertigt technologisch anspruchsvolle Werkzeuge für Schraubkappen, Verschlüsse und Tubenkomponenten und vertreibt diese weltweit mit einem Exportanteil von mehr als 90 Prozent.

Stark veränderte Anforderungen

Werkzeug Wiro

Das Familienunternehmen Wiro fertigt technologisch anspruchsvolle Werkzeuge für Schraubkappen, Verschlüsse und Tubenkomponenten und vertreibt diese weltweit mit einem Exportanteil von mehr als 90 Prozent. – Bild: Wiro

“In den vergangenen Jahren haben sich die Anforderungen an den Beruf des Werkzeugmachers sehr stark verändert”, betont Rohlje. “Wir legen deshalb großen Wert auf die Weiterbildung unserer Mitarbeiter.” Ein Rotationssystem trägt darüber hinaus zu einer hohen Flexibilität bei, die Mitarbeiter schätzen zudem die Abwechslung. “Wir sehen uns als Partner unserer Kunden”, erklärt Rohlje. “Das kann bereits mit Beratungsleistungen im Zuge der Produktentwicklung beginnen und geht bis in die Begleitung der Serienproduktion beim Kunden.”

Die weltweite Präsenz auf Messen und in globalen Produktionsstätten, eine hohe Werkzeugqualität und ein schnelles Ersatzteilmanagement ermöglichen den Erfolg des Unternehmens in Exportmärkten.

Die Aktivitäten des Unternehmens in allen Teilen der Welt erfordern Service vor Ort: Wiro hat sich deshalb kompetente Servicepartner in mehreren Ländern qualifiziert. Ein Technikum mit mehreren Produktionsspritzgießmaschinen unterschiedlicher Größe ermöglicht es, die Werkzeuge bis zur Serienreife zu bringen.

Ein hohes Maß an Standardisierung, das seit mehr als 30 Jahren im Unternehmen entwickelt und angewendet wird, sorgt dafür, dass Produkte und Prozesse weitgehend optimiert sind. “Das ist ein Thema, an dem wir ständig weiter feilen werden”, erklärt Rohlje. Und auch beim Maschinenpark sorgen die Verantwortlichen bei Wiro dafür, dass aktuelle, leistungsfähige Produktionsmittel zur Verfügung stehen.

Hohe Fertigungstiefe

Croner Wolfgang

Croner wird als innovativer, verlässlicher Partner wahrgenommen – in einem derart know-how-getriebenen Bereich werden verstärkt Beratungsleistungen nachgefragt. – Bild: Croner, werkzeug&formenbau

Ein junger Maschinenpark und eine sehr hohe Fertigungstiefe kennzeichnen den Croner Präzisionsformenbau in Sachsen bei Ansbach. “Wir haben unser Werkzeugportfolio verkleinert, haben uns sehr stark spezialisiert und uns entsprechend ausgerichtet”, erläutert Wolfgang Croner, der das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder Matthias leitet. “Viele unserer Werkzeuge benötigen eine Hochglanzoberfläche, beispielsweise die Formen für Lichtleiter etwa in der automotiven Ambientebeleuchtung.”

Die hohen Qualitätsansprüche der Werkzeugbauer konnten viele Zulieferer nicht nachhaltig erfüllen. Deshalb entschlossen sich die Verantwortlichen, essenzielle Arbeitsgänge wie etwa das Polieren selbst abzudecken. Konsequent wurden über Lehrgänge und Praxis neue Kenntnisse und Fähigkeiten entwickelt, und heute sind die entsprechenden Mitarbeiter ausgefuchste Experten auf diesem Gebiet, die sich selbstbewusst auch an größere Herausforderungen – etwa das Polieren von Kanten ohne Geometrieverlust – heranwagen.

Innovativer und verlässlicher Partner

Croner wird von seinen Kunden als innovativer, verlässlicher Partner wahrgenommen – gerade in einem derart know-how-getriebenen Bereich werden zunehmend Beratungs- und Serviceleistungen nachgefragt. Das Unternehmen mit 32 Mitarbeitern hat über die vergangenen Jahre eine hundertprozentige Erfüllungsquote für alle Termine vorzuweisen. “Damit das möglich wird, benötigen wir sehr flexible und hoch motivierte Mitarbeiter”, betont Croner. “Ein hohes Maß an Eigeninitiative, das wir auch bereits bei unseren Auszubildenden fordern und fördern, sowie eine gute Mischung in der Altersstruktur schaffen ein gutes Klima für Informa­tionsaustausch und die Weitergabe von Wissen innerhalb des Unternehmens.”

Was auffällt ist die flache Hierarchie – die Führungsebene der Meister existiert de facto nicht mehr. “Das hohe Maß an Eigenverantwortung und ein sehr guter Teamgeist sorgen dafür, dass sich innerhalb der Projekte die Arbeitsbelastung fair auf die einzelnen Schultern verteilt und dass alle mit anpacken – das Ziel ist schließlich, dass der Kunde am Ende zufrieden – oder noch besser: begeistert – ist. Und da haben bei uns alle einen ausgeprägten Ehrgeiz.”

Werkzeug Croner

Croner wird als innovativ und verlässlich geschätzt: Das Unternehmen mit 32 Mitarbeitern hat über die vergangenen Jahre eine hundertprozentige Erfüllungsquote für alle Termine vorzuweisen. – Bild: Croner

Wer auf ein hohes Maß an Eigenverantwortung setzt, muss auch dafür sorgen, dass die Mitarbeiter alle für ihre Arbeit notwendigen Informationen zur Verfügung haben.Bereits seit 20 Jahren stützen sich die Verantwortlichen auf ein leistungsfähiges eigenentwickeltes ERP-System, das exakt auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten ist und beispielsweise Projekt- und Terminpläne auch für die einzelnen Mitarbeiter detailliert aufschlüsselt. So ist für jeden eine Planung mit einem größtmöglichen Maß an Transparenz und Flexibilität gewährleistet.

Auch Unplanmäßiges wird abgedeckt

“Die Mitarbeiter übernehmen die Maschinenplanung selbst”, erläutert Croner. “Wir haben bewusst mehr Kapazität zur Verfügung, als wir brauchen. So sind auch unplangemäße Änderungen oder Reparaturen – typische Feuerwehreinsätze eben – in der Regel kein Problem.”

Werkzeuge für das Anspritzen und Umspritzen von Steckern sind die Spe­zialität des Werkzeugbauunternehmens Wesko in Stollberg. Auch in diesem Betrieb stehen mehr Maschinenkapazitäten zur Verfügung, als unmittelbar für die Werkzeugfertigung benötigt werden.

“Die freien Kapazitäten, die gerade nicht für die Fertigung von Werkzeugkomponenten wie Formeinsätzen, Kernen oder Schiebern benötigt werden, füllen wir flexibel mit der Serienfertigung von Prüfsteckern auf”, erklärt Andreas Hildebrandt, Geschäftsführer des Unternehmens. “Wir haben unseren Maschinenpark da automatisiert, wo es sinnvoll ist. Und so können wir per Roboter je nach Bedarf Werkzeug- und Serienteile flexibel zuführen und unsere wertvollen Maschinen zu einem hohen Grad auslasten. Ziel ist, die mannlosen Zeiten optimal zu nutzen.”

Sinnvolle Nutzung der Maschinen

Andreas Hildebrandt

Wesko sieht sich als Partner für seine Kunden, der auch in neue Lösungskonzepte investiert und mit Forschungseinrichtungen proaktiv künftige Entwicklungen gestaltet. – Bild: Wesko, werkzeug&formenbau

Dabei ist die sinnvolle Nutzung der Maschinen ein wichtiger Aspekt: “Formaufbauten beispielsweise kaufen wir komplett zu”, erläutert Hildebrandt. “Für das Auskoffern der Platten sind unsere hochgenauen Maschinen schlicht zu teuer – das können unsere Partner mit ihrem daraufhin abgestimmten Maschinenpark effizienter und wirtschaftlicher als wir.”
Die Möglichkeit, zu automatisieren, steht bei Wesko bei jeder Neubeschaffung auf dem Prüfstand. Maschinen werden auch in Bezug auf eine einfache und effektive Automatisierbarkeit hin ausgewählt. “Die Maschinen sind das Eine – den wesentlichsten Unterschied, der uns von unseren Wettbewerbern abhebt, machen indes unsere hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeiter aus”, betont Hildebrandt. “Wir haben so gut wie keine Fluktuation, und die meisten unserer Mitarbeiter haben wir auch selbst ausgebildet.” Ein ausgefeiltes Weiterbildungskonzept und klare Entwicklungsperspektiven sorgen dafür, dass sich die Leistungsträger im Unternehmen wohl fühlen.

Dabei setzt Wesko auf eine hohe Eigenverantwortung der Mitarbeiter. In enger Zusammenarbeit zwischen Programmierern und Bedienern von Bearbeitungszentren entstehen optimale Programme und Fertigungsabläufe. Diese hohe Eigenverantwortlichkeit trägt zur stetig steigenden Qualität der Einzelteile bei.

Investieren in neue Lösungskonzepte

Wesko sieht sich als Partner für seine Kunden, der auch in neue Lösungskonzepte investiert und etwa zusammen mit Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen proaktiv künftige Entwicklungen gestaltet – beispielsweise Werkzeugprojekte zum Anspritzen von Steckern an neue Materialien oder Forschungsarbeiten im Bereich Mikrospritzguss. Aber auch in den Bereichen Sensorik und Prüfen im Werkzeug entwickeln die Stollberger Werkzeugbauer Lösungen für die Praxis. “Dabei ist durchaus hilfreich, dass wir im Haus auch eine Spritzerei zur Serienfertigung von Kunststoffteilen und einen Prüfadapterbau haben – so können wir die Werkzeuge im eigenen Haus komplett abmustern und bis zur Serienreife führen”, erklärt Hildebrandt. “Das ist etwas, das die Kunden im Gegensatz zu früher immer mehr erwarten – dass alles aus einer Hand kommt und sie mit nur wenigen Rekursionsschleifen ein in der Großserie einsatzfähiges, ausoptimiertes Werkzeug bekommen.”

Stärke-Profil

Croner Präzisionsformenbau GmbH, Sachsen bei Ansbach

  • solide Finanzlage dank hoher Eigenkapitalquote
  • hoher wirtschaftlicher Erfolg dank hoher Umsatzrendite
  • sehr gutes Betriebsklima mit starker Einbindung und gerechter Entlohnung der Mitarbeiter
  • umweltgerechte Gestaltung der Fertigung mit Wärmerückgewinnung, LED Beleuchtung und Photovoltaik
  • 100 Prozent des benötigten Stroms werden selbst generiert

Hanns Engl Werkzeugbau O.H.G., Bozen (Südtirol/Italien)

  • Fertigungsschwerpunkt des Werkzeugbaus liegt auf Druckgusswerkzeugen
  • zweites Standbein im Bereich Lehrenbau
  • sehr gute Maschinentechnik im Fräsen und Senkerodieren
  • hoher Automationsgrad durch Einsatz einer Automationszelle
  • hohe Mitarbeiterorientierung
  • sehr flexible Arbeitszeiten
  • Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmensgewinn

Wesko GmbH, Stollberg

  • Fokussierung auf neue Geschäftsfelder mit hohem Zukunftspotenzial
  • gutes und konsequentes Automatisierungskonzept
  • Maschinen werden systematisch hinsichtlich ihrer Automatisierbarkeit ausgewählt
  • gute Qualifizierung und Einbindung von Wertschöpfungspartnern im gesamten Auftragsabwicklungsprozess

Wiro Präzisions-Werkzeugbau GmbH & Co. KG, Olpe

  • fokussiertes Produktspektrum
  • klare Strategieausrichtung auf starke Kundenorientierung und Internationalisierung
  • umfangreiche Aktivitäten hinsichtlich Automatisierung und Mehrmaschinenbedienung in den Bereichen Fräsen, Erodieren und Schleifen
  • neues Geschäftsmodell, in dem zusätzlich komplette Produktionszellen, bestehend aus Spritzgießmaschine und -werkzeug einschließlich Qualitätskontrolle der Verschlüsse mit Kamerasystem erfolgreich am Markt angeboten werden.

Unternehmens-Profil

Croner Präzisionsformenbau GmbH, Sachsen bei Ansbach

Mitarbeiter Croner

Bild: Croner Präzisionsformenbau

  • Produkte: Spritzgießformen, Vorrichtungen/Prüfmittel
  • Kunden: Automotive, Elektro, Spielwaren, Weiße/Braune Ware und andere
  • Maschinenpark: 5-Achs-Fräsen (mit IKZ-80 Bar), 5-Achs-HSC-Simultan-Fräsen, CNC-Fräsen, Drehen (manuell und CNC), Schleifen, Startloch-, Draht- und Senkerodieren, Elektrodenfertigung, Laserschweißen, Messtechnik
  • Mitarbeiter: 27 (dazu 3 Auszubildende)
  • Besonderheiten: sehr gute Weiterbildung der Mitarbeiter, hohe Eigenverantwortung
  • Kontakt: Croner Präzisionsformenbau GmbH, D-91623 Sachsen b. Ansbach, Tel.: 0981/6505069-0

Hanns Engl Werkzeugbau O.H.G., Bozen (Südtirol/Italien)

Mitarbeiter Engl

Bild: Hanns Engl Werkzeugbau

  • Produkte: Druckgussformen, Spritzgießformen, Prüf- und Messlehren
  • Kunden: Automotive und andere
  • Maschinenpark: 5-Achs-Fräsen, Drehen, Schleifen, Erodieren, Elektrodenfertigung, Messtechnik, automatisierte Fertigungszelle
  • Mitarbeiter: 16 (dazu 2 Auszubildende)
  • Besonderheiten: Spezialist für Druckgussformen mit Gemeinwohl-Orientierung
  • Kontakt: Hanns Engl Werkzeugbau O.H.G., I-39100 Bozen, Tel.: 0039-0471/202994

Wesko GmbH, Stollberg

Mitarbeiter Wesko

Bild: Wesko

  • Produkte: Spritzgießformen, Mikrospritzgießformen
  • Kunden: Elektronik, Stecker- und Kabelklemmtechnik
  • Maschinenpark: 5-Achs-Fräsen, Schleifen, Startloch-, Draht- und Senkerodieren, Elektrodenfertigung, Messtechnik
  • Mitarbeiter: 41 (dazu 5 Auszubildende)
  • Besonderheiten: hohe Kompetenz in der Werkzeugtechnik und Blick für neue Geschäftsfelder
  • Kontakt: Wesko GmbH, D-09366 Stollberg, Tel.: 0372/969228-0

Wiro Präzisions-Werkzeugbau GmbH & Co. KG, Olpe

Mitarbeiter Wiro

Bild: Wiro Präzisions-Werkzeugbau

  • Produkte: Hochleistungs-Spritzgießwerkzeuge für Verschlusskomponenten, hohe
  • Kavitätszahlen

  • Kunden: Verpackungsindustrie, Exportanteil größer als 90 Prozent
  • Maschinenpark: sehr neu – Durchschnittsalter rund drei Jahre. Diverse Fertigungszellen mit Automatisierung bei 5-Achsen-HSC-Fräsen, Plattenbearbeitung, Senkerodieren und Rundschleifen, CNC-Drehen, CNC-Koordinatenschleifen, Laserbearbeitung etc. Spritzgießmaschinen zum Abmustern bis 460 t Schließkraft
  • Mitarbeiter: 41 (dazu 4 Auszubildende)
  • Besonderheiten: starke Kundenorientierung; schnelle und unbürokratische Hilfe, große Kulanz in der Abwicklung und hohe Flexibilität
  • Kontakt: Wiro Präzisions-Werkzeugbau GmbH & Co. KG, D-57462 Olpe-Saßmicke, Tel.: 02761/3003

Jury-urteil*

Croner Präzisionsformenbau GmbH, Sachsen bei Ansbach

Die Croner Präzisionsformenbau GmbH aus Sachsen bei Ansbach entwickelte sich aus dem im Jahre 1988 gegründeten Croner Formen- und Vorrichtungsbau. Der Werkzeugbau fertigt überwiegend Spritzgießwerkzeuge für die Automobil-, Elektro-, Kosmetik- und Spielzeugindustrie. Der Leistungsumfang umfasst die Teileentwicklung, die Herstellung von Vorserienteilen, Prototypen- und Serienwerkzeugen mit einer Aufspanngröße bis 1000 x 1200 mm und den dazugehörigen Handlings für die Spritzgießmaschinen. Außerdem stellt Croner Messlehren für die Qualitätssicherung her. Der klassische Vorrichtungsbau zählt ebenso zur eigenen Produktpalette.

Hanns Engl Werkzeugbau O.H.G., Bozen (Südtirol/Italien)

Die heute in der 9. Generation geführte Hanns Engl Werkzeugbau O.H.G. hat eine über Jahrhunderte währende Tradition in der Metallverarbeitung. Seit 1733 ist der Familienbetrieb Engl in Bozen zuerst als Wagen- und Hufschmiede, dann als mechanische Werkstätte tätig. Seit 1956 arbeitet der Betrieb im Bereich des Werkzeug- und Formenbaus. Der Werkzeugbau fertigt Druckguss- und Spritzgießwerkzeuge sowie Prüf- und Messlehren für die Automobilindustrie. Mit der stetigen Erneuerung des Maschinenparks sowie der klimatisierten Fertigungshalle wird die Konkurrenzfähigkeit gesichert. Besonderen Wert legt das Unternehmen auf die Mitarbeiterzufriedenheit und richtet sich nach den Kriterien der Gemeinwohlökonomie aus.

Wesko GmbH, Stollberg

Die Wesko GmbH wurde 2001 mittels Management-Buy-out des Werkzeugbaus der Firma Murrelektronik, einem Spezialisten in der Automatisierungstechnik, gegründet. Im Fokus des Formenbaus stehen Präzisionswerkzeuge im Bereich Steckverbinder, wie zum Beispiel Steckeranspritzungen an Metallkomponenten sowie an Sensor- und Verbindungsleitungen. Dabei zeichnet sich Wesko besonders mit eigenentwickeltem Know-how in der Kabelklemmtechnik sowie in der werkzeugintegrierten Prüftechnik aus. Ebenso werden Mehrkomponentenspritzwerkzeuge, Stanzgitterumspritzungen sowie Formen für den Mikrospritzguss gefertigt. Ein weiteres Geschäftsfeld ist die Fertigung von Prüfadaptern für die Qualitätskontrolle in der Fahrzeug- und Komponentenfertigung. Kunden sind namhafte Firmen aus nahezu allen Industriebereichen im In- und Ausland.

Wiro Präzisions-Werkzeugbau GmbH & Co. KG, Olpe

Das Familienunternehmen Wiro Werkzeugbau GmbH & Co. KG wurde im Jahr 1971 gegründet und ist seitdem kontinuierlich gewachsen. Es werden technologisch anspruchsvolle Werkzeuge, auch in Etagenausführung, mit bis zu 144 Kavitäten für Schraubkappen, Verschlüsse und Tubenkomponenten angefertigt und weltweit vertrieben. Der Exportanteil beträgt über 90 Prozent. Die weltweite Vor-Ort-Präsenz auf Messen und in globalen Produktionsstätten, eine hohe Werkzeugqualität, ein schnelles Ersatzteilmanagement sowie der Aufbau von lokalen Servicepartnern ermöglichen den Erfolg des Unternehmens auf Exportmärkten.

Richard Pergler