Kompetenz für den Gesamtprozess

Die Erkenntnis, dass die Weichen für eine erfolgreiche, wirtschaftliche Produktion im Werkzeugbau gestellt werden, hat in vielen Unternehmen dazu geführt, dass der eigene Werkzeugbau als Kernkompetenz gesehen wird. Das bedeutet jedoch nicht, dass die internen Werkzeugbauer ein Leben ohne Wettbewerb führen können – im Gegenteil: Sowohl beim Kategoriesieger Gigaset Communications (Bocholt) als auch bei den weiteren Finalisten Kirchhoff Automotive (Olpe) und Huf Tools (Velbert) stehen die internen Werkzeugbauabteilungen in stetem Wettstreit mit externen Anbietern.

Benchmark mit asiatischem Partner
Bei Gigaset Communications hat das schon eine langjährige Tradition: „Wir benchmarken uns schon seit mehr als 20 Jahren mit unseren asiatischen Zulieferern, seit 1996 ist es ein chinesisches Partnerunternehmen, das wir konsequent auf aktuellstem technologischen Stand halten“, erklärt Bernhard Schaffeld, Leiter des Formenbaus bei dem Bocholter Schnurlos-Telefonhersteller. „Dank unserer sehr schlanken Sturkturen und unserer konsequenten Fokussierung auf unser scharf abgegrenztes Werkzeugspektrum können wir preislich jeweils gut mithalten – wir bieten deutsche Qualität zu chinesischen Preisen.“

Schlanke Strukturen – das bedeutet bei Gigaset unter anderem den Verzicht auf eine eigene Arbeitsvorbereitung – eine konsequente Automatisierung ermöglicht diesen Schritt. Im Gigaset-Formenbau finden sich auch keine aufwändigen Messmaschinen. „Für uns ist eine hohe Qualität der Oberflächen wichtiger, als das letzte µm herauszukitzeln“, erläutert Schaffeld. „Unsere Prozesse sind von vornherein so ausgelegt, dass sie die erforderliche Genauigkeit garantieren können. Separate Messzyklen wären hier einfach zu teuer und zu aufwändig.“

Die gesammelte Erfahrung der Formenbauer schlägt sich in den Checklisten der Standardkonstruktionskonzepte nieder – in der Konstruktion werden schließlich die Weichen für die Produktion gestellt. In den vergangenen drei Jahren stieg die Produktivität in Bocholt deutlich: „Gemessen an der Zahl der gefertigten Kavitäten konnten wir jedes Jahr um 10 bis 15 Prozent zulegen“, berichtet Schaffeld. Diese enormen Produktivitätssteigerungen sind auch das Resultat einer konsequenten Fokussierung und der damit einhergehenden Standardisierung im Formenbau: „Das beginnt in der Konstruktion, die sich bereits stark an unserem automatisierten Workflow ausrichtet und wo immer möglich auf Gleichteile setzt“, erklärt Schaffeld. „Für viele bestimmte wiederkehrende Elemente – wie etwa das Batteriefach, das in allen Modellen gleich aussieht – sind bereits Standardelektroden auf den Erodiermaschinen vorhanden.“ In der Regel werden die Fräszentren nur für Schruppaufgaben genutzt, die Fertigbearbeitung läuft auf den Erodieranlagen.

Benchmark 2

Bei Gigaset Communications sind die Werkzeug­bauer bereits sehr früh und auch in hohem Maß in die Prozesse ihres Kunden eingebunden.

Enge Einbindung des Werkzeugbaus in die Prozesse des Kunden
Der Werkzeugbau bei Gigaset Commnications ist sehr eng in die Produktionsprozesse seines Kunden eingebunden und beeinflusst deren Gestaltung maßgeblich. Grundsätzlich ermöglichen die Werkzeugbauer zwar nahezu alle Wünsche und Ideen der Designer. Sie sind jedoch auch die Garanten, dass sich die Produkte später wirtschaftlich und rationell fertigen lassen – mit entsprechenden Änderungsvorschlägen erschließen die Experten dank ihres umfassenden Praxis-Know-hows oft ein enormes Einsparpotenzial. Mit immer weniger Mitarbeitern werden immer mehr Projekte durchgeschleust, die Reduzierung ist von der Geschäftsleitung vorgegeben.

„Nur so ist es möglich, am Hochlohn-Standort Deutschland wettbewerbsfähig Elektronikprodukte zu fertigen“, bilanziert Schaffeld. „Das enge Zusammenspiel zwischen Formenbau und Kunststoffverarbeitung bei uns sorgt dafür, dass wir uns im globalen Wettbewerb gut behaupten können.“

Auch bei Huf Tools steht der interne Formenbau in hartem internationalem Wettbewerb. „Wir haben inzwischen eine eigene Werkzeugbau-Tochter für die Versorgung unserer chinesischen Standorte – und um einen gesunden Kostenmix zu realisieren“, erklärt Andreas Hill, Tooling Director bei Huf Tools. „Sehr stark know-how-gebundene Projekte, etwa für Gasinnendruck- und Mehrkomponentenformen oder bei Einlegeteilen, wickeln wir hier vor Ort ab. Weniger aufwändige, aber immer noch anspruchsvolle Werkzeuge können wir auch in unserem chinesischen Werkzeugbau in Yantai fertigen.“

Hohe Qualität gefordert
Die Werkzeugbauer sind spezialisiert auf Formen für automotive Entry-Systeme, die in hoher Qualität vorwiegend für die Premium-Automobilhersteller gefertigt werden. Das verlangt eine hohe Qualität der gefertigten Werkzeuge, die zu 90 Prozent in die Huf-Gruppe gehen. Die verbleibenden 10 Prozent teilen sich Huf-Zulieferer.

Auch bei Huf Tools ist der Werkzeugbau sehr stark automatisiert, der Grad der Standardisierung, der seine Wurzeln bereits in der Werkzeugkonstruktion hat, ist ebenfalls sehr hoch. Der Maschinenpool ist mit einem Durchschnittsalter von gerade einmal rund vier Jahren relativ jung.

Viel Wert legen die Verantwortlichen auf eine offene Kommunikationskultur, die von den sehr flachen Hierarchien begünstigt wird. „Hier spricht jeder mit jedem“, betont Hill. „Das schafft eine hohe Flexibilität, unsere Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Unternehmen und ihrer Aufgabe. Jeder Einzelne übernimmt Verantwortung. Das schlägt sich direkt in unserer hohen Wettbewerbsfähigkeit nieder.“ Die Fluktuation ist sehr niedrig, das Know-how wird systematisch erfasst und bereitgestellt.

Kontinuierliche Optimierungen
„Wir sind in der Regel sehr früh in die Prozesse eingebunden, der Trend geht klar in diese Richtung“, berichtet Hill. „Das bedeutet, dass wir uns auch vertieftes Wissen über die Produktionsprozesse bei unseren Kunden aneignen mussten. Wir bewerten die Herstellbarkeit und sind auch in der laufenden Produktion in Produktoptimierungen eingebunden. Wir verstehen uns als sehr umfassend aufgestellter Dienst­leister für den Werkzeugbeschaffer.“ Von Vorteil ist dabei auch der angegliederte Sondermaschinenbau, der die Werkzeuglösungen um maßgeschneiderte Automatisierungskonzepte ergänzen kann.

Ergänzt wird das Leistungsangebot der Formenbauer um ein sehr gut ausgestattetes Technikum. „Hier lässt sich eine sehr zuverlässige Endbewertung der Form vornehmen – so kommt sie optimiert und einsatzbereit zum Kunden – wichtig, da rund 70 Prozent unserer Formen ins Ausland gehen“, erläutert Hill. „Dank der umfangreichen Tests und Überprüfungen im Technikum bleiben die Produktionskapazitäten frei. Und wenn gewünscht, können wir hier auch umfangreichere Vorserien selbst fertigen.“

Komplette Werkzeuglösungen mit maßgeschneiderter Mechanisierung
Der sehr ausgeprägte Servicegedanke steht auch im Werkzeugbau bei Kirchoff Automotive in Olpe im Vordergrund: „Für unsere Kunden in der Gruppe realisieren wir komplette Werkzeuglösungen inklusive maßgeschneiderter Mechanisierung“, berichtet Jürgen Wlochowicz, Leiter Werkzeugbau bei Kirchhoff Automotive Deutschland. „Um dies wirtschaftlich und vor allem auch schnell zu realisieren, mussten wir die einst handwerklich organisierte und auf mehrere Standorte verteilte Werkzeugfertigung zu einem auf einen einzigen Standort konzentrierten industrialisierten Werkzeugbau umstrukturieren.“

Benchmark 3

Während früher der Werkzeugbauer klassischerweise das Werkzeug durch alle Stadien seiner Entstehung begleitete, gibt es bei Kirchhoff jetzt Montageboxen mit exakt festgelegten Tätigkeiten. Im Unternehmen wird das Prinzip der Fließfertigung gelebt.

Noch sind die Räumlichkeiten nicht ideal, das wird sich mit dem Umzug an den Standort Attendorn in diesem Jahr jedoch ändern. Das gilt auch für die Abläufe: Während früher der Werkzeugbauer klassischerweise das Werkzeug durch alle Stadien seiner Entstehung begleitete, gibt es jetzt Montageboxen mit exakt festgelegten Tätigkeiten. Bei Kirchhoff wird das Prinzip der Fließfertigung gelebt.

Sehr stabiles Wissensmanagement unterstützt die Fließfertigung
„Unterstützt wird das von einem sehr stabilen Wissensmanagement“, erklärt Wlochowicz. „Hier werden konsequent unsere Erfahrungen festgehalten, und die Daten sind jederzeit für alle zugänglich und stehen für Folgeprojekte zur Verfügung. Das ist gerade für die Konstruktion sehr hilfreich.“ Speziell dann, wenn unkonventionelle Lösungen mit ausgefallenen Schiebern oder Rotary-Biegern gefordert sind, können die Werkzeugbauer auf einen soliden, systematisch als Wiki aufbereiteten Erfahrungsschatz zugreifen.

Der Maschinenpark ist jung, die Mitarbeiter haben einen sehr hohen Ausbildungsstand: „In der Regel programmieren die Bediener der CNC-Maschinen ihre Bearbeitungen selbst“, erklärt Wlochowicz. „Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht: Die Qualität der Programme ist sehr hoch, da sich die Maschinenbediener auch selbst für die Qualität der gefertigten Komponenten verantwortlich fühlen.“

Die Daten laufen im Werkzeugbau durchgängig papierlos durch die Fertigung, über Viewer können sich die Mitarbeiter zuverlässig alle relevanten Informationen zu ihren Projekten holen. „Unsere Mitarbeiter haben die Umstellung auf den papierlosen Workflow mitgetragen“, ergänzt der Leiter Werkzeugbau. „Das Papier vermisst niemand, alle sind hochzufrieden mit der Verfügbarkeit der Daten. Wir sind überzeugt, dass das unsere Wettbewerbsfähigkeit entscheidend nach vorn bringt.“ Die Mitarbeiter fühlen sich selbst verantwortlich dafür, dass die Arbeit in ihrem Bereich jeweils fertig wird und mit allen Belegen komplett einbaufertig zur nächsten Station weitergeht. „Mit diesem Selbstverständnis werden Schwachpunkte sehr schnell offengelegt und können gezielt behoben werden“, erläutert Wlochowicz. „Das hohe Verantwortungsbewusstsein unserer Mitarbeiter spart uns so einige Loops.“

Globaler Wettbewerb
Bei der Beschaffung steht der Werkzeugbau von Kirchhoff Automotive Deutschland ebenfalls im globalen Wettbewerb: „Das ist einerseits hart“, betont Wlochowicz. „Andererseits ist das für uns aber auch der Ansporn, stets beweglich zu sein und uns auf unsere Kernkompetenzen – hochkomplexe Werkzeuge für anspruchsvolle Teile – zu konzentrieren. Es muss immer ein gewisser Reiz da sein, damit man sich aus seiner Komfortzone herausbewegt, die eigene Lage analysiert und neu bewertet und sich entsprechend wettbewerbsfähig aufstellt.“

Begründungen der Jury

Gigaset Communications GmbH
Die Gigaset Communications GmbH ist einer der größten Hersteller von Schnurlostelefonen weltweit und Europas klarer Marktführer bei DECT-Telefonen. Mit rund 1600 Mitarbeitern ist das Unternehmen, das seine Zentrale in Düsseldorf und seinen Hautproduktionsstandort in Bocholt hat, in rund 70 Vertriebsländern weltweit vertreten. Inzwischen haben weit mehr als 150 Mio. Telefone das Werk in der Frankenstraße verlassen. Pro Jahr können hier rund 16 Mio. Stück hergestellt werden. Viele Produkte sind wegen ihres Designs und ihrer Leistungsfähigkeit preisgekrönt und stehen ganz oben auf den Bestenlisten von Technikmagazinen wie der Connect, Europas größtem Magazin für Telekommunikation. Der Betriebsmittelbau existiert seit über 60 Jahren und hat den Wechsel vom reinen Werkzeugbau für Stanz- und Biegeteile zum Formenbau für Kunststoffkomponenten vollzogen. Der interne Werkzeugbau fertigt Spritzgießwerkzeuge zur Herstellung von Telefonschalen. Gigaset setzt sich im Hochlohnland Deutschland mit seiner Produktion jetzt schon über 20 Jahre gegen fernöstliche Konkurrenz durch.

Huf Tools GmbH Velbert
Die Huf Tools GmbH Velbert wurde 1999 aus dem Betriebsmittelbau der Huf Hülsbeck & Fürst ausgegründet und vereint den Sondermaschinen- und Spritzgießformenbau, eine Abteilung für Stanztechnik sowie einen Entwicklungs- und Produktionsbereich rund um elektronische RFID-Systeme. Die von Huf Tools gefertigten Anlagen und Formen werden – je nach Auftragslage – zu etwa 60 bis 80 Prozent für die zum Huf-Konzern gehörenden Produktionsstandorte im In- und Ausland hergestellt. Huf Hülsbeck & Fürst entwickelt und produziert weltweit mechanische und elektronische Schließsysteme, Fahrberechtigungs-, Passive-Entry-, Fahrzeugzugangs- und Türgriffsysteme sowie Systeme für Heckklappen und Hecktüren. Huf Tools hat sich auf die Konstruktion und den Bau hochwertiger und wartungsarmer Gasinnendruckformen, Mehrkomponentenwerkzeuge und Werkzeuge zur Umspritztechnik mit innovativen Kühltechniken spezialisiert. Des Weiteren werden Spritzgießformen für technische Bauteile in einer eigenen Tochterfirma in China mit 70 Mitarbeitern unter deutscher Leitung und einem europäisch/japanischen Maschinenpark hergestellt.

Kirchhoff Automotive Deutschland GmbH
Die Kirchhoff Automotive Deutschland GmbH aus Attendorn zählt zu den führenden Anbietern von Metallstrukturen für die Automobilindustrie. Der seit 1970 bestehende Werkzeugbau hat sich im Zuge der Zusammenlegung der beiden Standorte Attendorn und Olpe im Jahr 2008 auf Bauteile für hoch- und höchstfeste Werkstoffe sowie komplexe Umformgeometrien spezialisiert. Zur Produktion hochwertiger Einzelteile oder komplexer Module aus den verschiedensten Stahlqualitäten liefert der Werkzeugbau Folgeverbund-, Einzel- oder Transferwerkzeuge bis 6 m Länge.

Stärkeprofile

Gigaset Communications GmbH

  • der Werkzeugbau ist zentraler Bestandteil der gesamten Wertschöpfungskette von Gigaset
  • hohe Identifikation der Mitarbeiter mit dem Werkzeugbau durch hohe Eigenverantwortung, Einbindung in Verbesserungsprozesse sowie gute Informationspolitik
  • sehr hoher Standardisierungsgrad der Werkzeugkonstruktion
  • Fokussierung auf vier Fertigungstechno­logien und standardisierte Technologiefolgen mit modernem Maschinenpark sichert kurze Durchlaufzeiten
  • detailliertes Kennzahlen-Set zur Steuerung der optimalen Auslastung in der Fertigung
  • frühzeitige Nachbesetzung relevanter Po­sitionen, um Wissensverlust zu vermeiden

Huf Tools GmbH Velbert

  • Position als Systemlieferant von komplexen Spritzgießwerkzeugen mit großem Prozess-Know-how
  • frühzeitige Einbindung der Mitarbeiter in Veränderungsprozesse sichert Akzeptanz
  • klare Definition von Fremdvergabekriterien
  • Fokussierung auf Eigenfertigung nur in Kernkompetenzbereichen
  • sehr hoher Standardisierungsgrad der Werkzeuge mit hoher Gleichteilquote
  • hoher Automatisierungsgrad, so dass überdurchschnittliche Ressourcenauslastung möglich wird
  • Fokussierung auf ausgewählte Fertigungstechnologien
  • frühzeitige Nachbesetzung relevanter Positionen, um Wissensverlust zu vermeiden

Kirchhoff Automotive Deutschland GmbH

  • Systemlieferant von großen Transferwerkzeugen und Warmformwerkzeugen mit Greifervorrichtung
  • der Werkzeugbau gilt im Konzern als anerkanntes Ausbildungszentrum für Nachwuchskräfte
  • Mitarbeitern sind Ziele, Kennzahlen und Projekte des Werkzeugbaus bekannt
  • systematische Fremdvergabe durch schlüssige Fremdvergabekriterien
  • konsequente Verfolgung der papierarmen Fertigung
  • sehr gutes Werkzeugbau-Wiki zur Speicherung des relevanten Wissens, um der vorhandenen Mitarbeiterfluktuation entgegenzuwirken

Profil

Gigaset Communications GmbH

Benchmark Gigaset

  • Produkte: Spritzgießformen für Telekommunikationsprodukte
  • Kunden: Gigaset Communications
  • Standort: Bocholt
  • Maschinenpark: 2 HSC-Fräsmaschinen (OPS, Digma), 2 5-Achs-Fräsmaschinen (Kekeisen, Mikron), 11 Erodiermaschinen (Agie, Mitsubishi), Automatisierungeinheiten von System 3R, 3 Flachschleifmaschinen (Blohm, Jung), 2 Dreh- und 2 Fräsmaschinen für die Ausbildung
  • Software: CAD/CAM durchgängig, 8 Arbeitsplätze Catia V5
  • Mitarbeiter: 29 (plus 6 Auszubildende)
  • Umsatz: 3,1 Euro
  • Besonderheit: steter Benchmark mit chinesischem Lieferanten, hoher Automatisierungsgrad
  • Kontakt: Gigaset Communications, D-46395 Bocholt, Tel.: 02871/91-912132

Huf Tools GmbH Velbert

Benchmark Huf

  • Produkte: Spritzgießformen für Produkte aus dem Fahrzeug-Entry-Bereich
  • Kunden: Huf-Gruppe
  • Standort: Velbert
  • Maschinenpark: Röders 5-Achs-HSC, OPS Senkerodieren, Mitsubishi Draht­erodieren, Geibel und Hotz Schleifen.
  • Software: Catia V5 R19
  • Mitarbeiter: 100 (inkl.10 Auszubildende)
  • Umsatz: 17 Mio. Euro (2011)
  • Besonderheit: Eigener Werkzeugbau-Standort in China zur Versorgung der lokalen Standorte (Instandhaltung und Neuwerkzeugproduktion), aber auch für einen weltweit gesunden Kostenmix
  • Kontakt: Huf Tools GmbH Velbert, D-42551 Velbert, Tel.: 02051/2767-0

Kirchhoff Automotive Deutschland GmbH

Benchmark kirchhoff

  • Produkte: komplexe Umformwerkzeuge für hoch- und höchstfeste Werkstoffe
  • Kunden: Kirchhoff-Gruppe
  • Standort: Olpe
  • Maschinenpark: CNC Fräsen dreiachsig bis 3600 x 2000 mm; Erodieren 600 x 600 mm
  • Software: Catia V5, Auto Formplus R4
  • Mitarbeiter: 43 (plus 6 Auszubildende)
  • Umsatz: 5,5 Mio. Euro
  • Besonderheit: Systemlieferant von großen Transferwerkzeugen und Warmformwerkzeugen mit Greifervorrichtung
  • Kontakt: Kirchhoff Automotive GmbH, D-57439 Attendorn, Tel.: 02722/696-208