Problemlöser für den Kunden

Wer klein ist, kann schnell und beweglich auf neue Herausforderungen reagieren. Deutlich flexibler als so mancher Konzern-Dino. Deshalb sind kleine Werkzeug- und Formenbauer, die innovativ sind, über oft sehr tiefreichendes Know-how verfügen, die Prozesse ihrer Kunden leben und so ein wichtiges Stück der Prozesskette abdecken können, sehr gefragte Partner für die Industrie. Paradebeispiele hierfür sind etwa die Sieger und Finalisten der Kategorie „Externer Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter“ – der W. Fassnacht Werkzeug- und Formenbau in Bobingen bei Augsburg, der Wiro Präzisions-Werkzeugbau in Olpe, der Croner Präzisionsformenbau in Sachsen bei Ansbach und der Formenbau Glittenberg in Frankenberg/Eder.

Der diesjährige Kategoriesieger W. Fassnacht Werkzeug- und Formenbau konnte bereits mehrfach Kategoriesiege sowie auch schon einmal den Gesamtsieg bei „Excellence in Production“ für sich verbuchen, auch sonst ist W. Fassnacht stets unter den Top-Werkzeugbauern zu finden. Das kommt nicht von Ungefähr, schließlich ist das 20-Mann-Unternehmen bei OEMs im weiteren Umkreis als flexibler, unkonventioneller und schneller Problemlöser mit hohem Qualitätsanspruch und exzellentem Formen-Know-how bekannt.

Sehr früh werden die Spezialisten in der Regel von ihren Kunden ins Boot geholt, so lassen sich von Anfang an optimale Lösungswege finden, die sowohl dem Produkt als auch der Produktion gerecht werden. Die Mitarbeiter des Werkzeugbauunternehmens haben inzwischen ein immenses Kunststoff-Wissen angesammelt. Sie sind sehr engagiert und hoch motiviert, sich in die Problemstellung „ihrer“ Kunden einzuarbeiten. Gezielte Weiterbildungsmaßnahmen sorgen dafür, dass das Know-how stetig weiterentwickelt wird.

Die Mitarbeiter agieren quasi als „Mitunternehmer“ im Unternehmen. Dabei bewegt sich alles in einer Größe, die noch überschaubar ist und eine familiäre Atmosphäre erlaubt. Personell aufstocken will Faßnacht deshalb nicht mehr: „Mit 20 Leuten ist eine Grenze erreicht – so habe ich noch den engen direkten Kontakt und den täglichen Austausch mit meinen Mitarbeitern“, erläutert er. „Wären es mehr, müssten wir die Struktur unseres Unternehmens verändern und eine weitere Führungsebene einziehen. Das wollen wir nicht.“

Weiter wachsen aber sehr wohl: Mit ausgeklügelter Automation verbessert Faßnacht die Auslastung seines hochwertigen Maschinenparks und kann seine Mitarbeiter effizienter einsetzen. Wo es Sinn macht, setzt Wolfgang Faßnacht durchaus auch auf neue Technologien. Hier kooperiert der Werkzeugbauer eng mit den Produktionsspezialisten seiner Kunden – er weiß genau, wo die Herausforderungen liegen und geht proaktiv auch neue Wege. So hat er sich vor einigen Jahren ans LaserCusing gewagt. Bei solchen Experimenten lässt der Werkzeugbauer indes seine Kunden nicht ins Risiko laufen: „Für alle Fälle lieferten wir anfangs kostenfrei für unsere Kunden zusätzlich zum gecusten Einsatz einen konventionell gefertigten mit, die Prozesssicherheit beim Kunden hat absoluten Vorrang“, erklärt Faßnacht. „Inzwischen wissen wir, dass wir uns auf die gecusten Einsätze verlassen können – und dass sie nicht nur verlässlich sind, sondern deutlich bessere Ergebnisse liefern können als konventionelle Einsätze.“

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Wiro hat sich auf teilweise sehr hochfachige Werkzeuge insbesondere im Bereich Verschlusskappen der Verpackungsindustrie fokussiert. Der Exportanteil liegt bei mehr als 90 Prozent.

Weit gespanntes Netzwerk
Ein weit gespanntes Netzwerk, das der Formenbauer zu anderen Unternehmen pflegt, schließt auch direkte Wettbewerber ein. Zum gegenseitigen Vorteil, wie Faßnacht betont: „Mit unserem Netzwerk, das langsam, aber beständig wächst, können wir weit komplexere und interessantere Projekte stemmen als allein.“ Der Erfolg – nicht nur im Benchmark-Wettbewerb – gibt ihm eindrucksvoll Recht.

Auch der Wiro Präzisions-Werkzeugbau in Olpe war schon mehrfach bei „Excellence in Production“ erfolgreich – ebenfalls mehrfach als Gesamtsieger des Wettbewerbs. „Wir übernehmen immer mehr und immer umfangreichere Aufgaben von unseren Kunden – weit über das Feld hinaus, das früher einmal die Grenzen des klassischen Werkzeugbaus definierte“, erklärt Geschäftsführer Reiner Rohlje. „Wir versuchen, genau auf Anforderungen und Bedürfnisse einzugehen, die an uns herangetragen werden, und werden auch proaktiv für unsere Kunden tätig. Das hilft dabei, uns in deren Prozesskette ein wenig unentbehrlicher zu machen.“

Dabei steigen die Werkzeugspezialisten oft schon sehr früh im Produktdesign ein. Wiro hat sich auf anspruchsvolle Werkzeuge mit bis zu 144 Kavitäten im Bereich Schraubkappen, Verschlüsse, Verschlusskomponenten und Tubenkomponenten spezialisiert. Die langjährigen Mitarbeiter stehen für ein profundes Prozesswissen. „Inzwischen beraten wir unsere Kunden in vielen Bereichen – vieles davon hat mit den eigentlichen Aufgaben eines Werkzeugbauers so gut wie nichts zu tun“, erklärt Rohlje. „Aber wir unterstützen unsere Kunden gern bei ihren Aufgaben. Und betreiben nebenbei aktiv Kundenbindung.“

Aktive Kundenbindung
Das funktioniert auch auf einer viel subtileren Ebene: „Wer bei uns ein Werkzeug bestellt, bekommt ein Rundum-Sorglos-Paket“, erklärt Rohlje. „Das beginnt beim qualitativ hochwertigen Werkzeug, auf das wir bis zu 36 Monate Garantie geben. Und zwar weltweit.“ Ein hoher Anspruch bei einem Exportanteil von mehr als 90 Prozent. „Wer von uns ein Werkzeug bekommt, findet im Paket alles, was er braucht, um sofort damit arbeiten zu können. Auch die Pratzen zum Aufspannen auf der Maschine sowie die Schläuche und Schnellkupplungen für die Verbindung zur Wasserbatterie.“

Diese „Wohlfühlpackung“ für den Kunden rechnet sich durchaus – spätestens dann, wenn dieser ein Werkzeug bei einem anderen Hersteller bestellt und dann auf liebgewordenen Komfort verzichten muss. Ein klarer geldwerter Mehrwert, den die Kunden schätzen und der Wiro vom Wettbewerb deutlich abhebt. Um mit hoher Qualität punkten zu können, setzt Wiro auf qualifizierte, sehr gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeiter. „Eine ordentliche Entlohnung kann nur die Basis für eine gute Motivation legen. Es ist jedoch enorm wichtig, das die Mitarbeiter nicht nur finanziell, sondern vor allem auch emotional am Unternehmenserfolg beteiligt sind“, erklärt Rohlje. „Wenn sie mit gutem Gefühl zur Arbeit gehen, wenn die Aufgabe Spaß macht, dann ist das ein gutes Plus an Lebensqualität. Und ein wesentlicher Baustein für den Unternehmenserfolg.“

Das sieht Wolfgang Croner, Geschäftsführer beim Croner Präzisonsformenbau in Sachsen bei Ansbach, ähnlich: „Wir machen für unsere Kunden im Bereich Spritzgießformen, Vorrichtungen und Prüfmittel nahezu alles möglich“, betont er. „Realisiert werden kann das aber nur, wenn man gute, qualifizierte und hoch motivierte Mitarbeiter hat. Das bedeutet für mich als Unternehmer im Umkehrschluss, dass ich auch für meine Mitarbeiter alles geben muss.“

Auch Croner steht, was Fachkräfte angeht, im harten Wettbewerb mit bekannten Unternehmen in der Region. Trotzdem ist die Fluktuation bei ihm annähernd bei null. Das liegt zum einen sicher in der familiären Atmosphäre des 30 Mitarbeiter starken Unternehmens begründet. zum anderen ist es aber auch das hohe Maß an Entscheidungsfreiheit und Eigenverantwortung, das die Mitarbeiter schätzen. „Unsere Mitarbeiter agieren als Unternehmer im Unternehmen“, betont Croner. „Unsere Auszubildenden lernen diese Denkweise von Anfang an – sie wissen, dass es in ihrer Hand liegt, den optimalen Weg zu einem qualitativ hochwertigen Ergebnis zu finden. Nahezu die einzige Konstante, an der bei uns nicht gerüttelt wird, sind unsere Zusagen an den Kunden.“

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Als Problemlöser bekannt ist der W.  Fassnacht Werkzeug- und Formenbau. Neueste Technik und ein gutes Netzwerk machen das Unternehmen erfolgreich.

Unternehmerisch denken und handeln – das bedeutet auch, dass der größte Teil der Mitarbeiter sich einerseits die Arbeitszeit frei einteilen kann, andererseits aber auch aus eigenem Antrieb flexibel auf die anfallenden Arbeiten reagiert. „Das funktioniert sehr gut“, erläutert Croner. „Der Teamgedanke – man unterstützt sich gegenseitig – sorgt dafür, dass Lasten gleichmäßig verteilt werden.“

Ein wichtiger Faktor dabei ist die sehr weitgehende Transparenz: „Wir haben mit einer eigens geschaffenen Software die Voraussetzungen für einen durchgängigen Informationsfluss geschaffen, von der Kalkulation bis hin zur letzten Änderung am Werkzeug“, erläutert der Unternehmer. „Jeder Mitarbeiter hat auf alle relevanten Kennzahlen Zugriff und kann so sein Projekt entsprechend optimal gestalten.“

In die Prozesse der Kunden wird das fundierte Know-how, das sich die Croner-Werkzeugexperten erworben haben, schon sehr früh einbezogen. „Wir tragen in vielen Fällen wesentlich dazu bei, dass sich der vom Design vorgegebene Entwurf produktionstechnisch umsetzen lässt“, erklärt der Werkzeugbauer. „Über die eingehende Beratung und das qualitativ hochwertige abgemusterte Werkzeug hinaus bieten wir ein umfassendes Dienstleistungspaket. Und für das, was wir selbst nicht können, haben wir uns Partner gesucht, die zu uns passen.“

Auf ruhige Prozesse ausgelegt
Der Netzwerkgedanke ist eine wesentliche Säule in Croners Unternehmensphilosophie. „Das gibt uns die Möglichkeit, auf unterschiedliche Auftragslagen schnell zu reagieren“, erklärt er. „Wir vergeben Formaufbauten an Unternehmen, die das schnell und in einer Qualität fertigen, die wir auch bei uns als Standard sehen.“ Der eigene, moderne Maschinenpark ist nicht auf hohe Auslastung ausgelegt: „Wir legen Wert darauf, dass unsere Prozesse ruhig und sicher laufen“, erklärt Croner. „Das beschleunigt die Bearbeitung insgesamt und verkürzt die Durchlaufzeiten.“

Auf einen leistungsfähigen, jungen Maschinenpark und weitreichende Automation setzt auch Torsten Glittenberg, Geschäftsführer beim Formenbau Glittenberg in Frankenberg. Automatisierte Zellenlösungen sorgen für eine gute Maschinenauslastung. Auch ihm macht die Entwicklung im Personalbereich Sorgen: „Es geht nicht darum, mehr Mitarbeiter zu finden, sondern gute, die zum Unternehmen passen“, erklärt er. „Und da wird es schwierig. Deshalb setzen wir auf eine hohe Ausbildungsquote.“

Unternehmerisch denkende, hoch motivierte und selbständig agierende Mitarbeiter sind auch bei Glittenberg eine Säule des Erfolgs. „Wir brauchen Leute, die im Sinn unseres Unternehmens denken und handeln“, betont der Geschäftsführer. „Deshalb gibt es bei uns Prämienmodelle zur Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg.“

Kompetente Projektleiter stehen den Kunden als Ansprechpartner während der gesamten Laufzeit zur Verfügung. Neben dem Know-how und der guten Betreuung will sich Glittenberg auch auf Produktseite von den Marktbegleitern absetzen: Mit einer „Black Edition“ bietet Glittenberg eine komplett schmier- und ölfreie Werkzeuglinie.

Benchmark 4

Der Croner Präzisionsformenbau in Sachsen bei Ansbach setzt auf sehr weitreichende Transparenz. Die hochwertigen Werkzeuge werden mit einem umfassenden Dienstleistungspaket abgerundet.

Hohe Datendurchgängigkeit
Damit auch komplexe Projekte termingerecht abgeschlossen werden, setzt das Formenbauunternehmen auf hohe Datendurchgängigkeit. „Wir haben uns komplett von der Zeichnung verabschiedet, unsere Mitarbeiter haben über Viewer Zugriff auf alle relevanten Daten“, erläutert Glittenberg. „Damit stellen wir sicher, dass alle stets auf dem aktuellsten Stand sind.“ Es gibt klare Standards für die Konstruktion, die Komponenten für die Werkzeuge sind systematisch parametrisiert.

Die Frankenberger Werkzeugspezialisten haben sich insbesondere auf die Mehrkomponententechnik spezialisiert und sind inzwischen gefragte Partner in diesem Bereich. „Unsere Kunden wissen sehr genau, wie ihr Produkt aussehen und was es können soll“, erklärt Glittenberg. „Und wir haben das Wissen, wie man diese Anforderungen fertigungsgerecht optimal umsetzt.“

Klare Ausrichtung der Fertigung
Glittenberg hat einen sehr guten Ruf in der Branche, ist in allen relevanten Verfahren von Drehteller bis Wendeplatte versiert. „Es gibt sehr viele Möglichkeiten – hier das für das jeweilige Produkt und die Produktionsmöglichkeiten des Kunden Optimale auszuwählen erfordert sehr viel Erfahrung – und die haben wir“, betont Glittenberg. „Dazu verfügen wir über die Möglichkeit, auch Sonderlösungen schnell zu realisieren.“

Guter und umfassender Service ist für Glittenberg Pflicht: „Die Mehrkomponententechnik ist eine High-End-Anwendung“, erläutert er. „Da muss auch der Support stimmen – vom Einrichten des Werkzeugs bis hin zu Schulungen für das Bedienpersonal an der Spritzgießmaschine zur Wartung und Pflege der Werkzeuge.“ Die Kunden schätzen sehr, dass die Werkzeugbauer ihnen dieses Know-how kompetent vermitteln.

„Wir haben mit den komplexen Mehrkomponentenwerkzeugen unsere Nische gefunden“, erklärt Glittenberg. „Diese Spezialisierung im Werkzeugspektrum, verbunden mit einer klaren Ausrichtung unserer Fertigung, ist einer unserer wesentlichen Erfolgsfaktoren.“

Begründungen der Jury

Croner Präzisionsformenbau, Sachsen bei Ansbach
Die Croner Präzisionsformenbau GmbH entwickelte sich aus einem im Jahre 1988 gegründeten Formen- und Vorrichtungsbau. Bei dem externen Werkzeugbau mit 30 Mitarbeitern werden überwiegend Spritzgießwerkzeuge für die Automobil-, Elektro-, Kosmetik- und Spielzeugindustrie gefertigt. Der Leistungsumfang umfasst die Teileentwicklung, die Herstellung von Vorserienteilen, Prototypen- und Serienwerkzeuge mit einer Aufspanngröße bis 1000 x 1200 mm und den dazugehörigen Handlings für die Spritzgießmaschinen. Außerdem stellt Croner Messlehren für die Qualitätssicherung her. Ebenso zählt der klassische Vorrichtungsbau zur eigenen Produktpalette.

W. Fassnacht Werkzeug- und Formenbau, Bobingen
Der W. Fassnacht Werkzeug- und Formenbau stellt Mehrkomponenten- und Mehrkavitätenformen (zum Teil als Stufenwerkzeuge) für Spritzgießteile in der Automobil- und Konsumgüterindus­trie her. Ein durchgehend hoher Qualitätsanspruch und die absolute Flexibilität in der Erfüllung von Kundenanforderungen brachten dem Unternehmen den Ruf des schnellen Werkzeuglieferanten – gerade für anspruchsvolle Aufgaben – ein. Die besondere Stärke liegt im ausgeprägten Formen-Know-how, das den zahlreichen Kunden bereits in frühen Phasen der Produktentwicklung zur Verfügung gestellt wird. Ein regionales Netz aus qualifizierten Zulieferern sichert Flexibilität und Geschwindigkeit in der Herstellung der Werkzeuge. Neue Technologien wie zum Beispiel das Laser-Cusing werden in das Unternehmen proaktiv eingebracht.

Formenbau Glittenberg, Frankenberg
Die Formenbau Glittenberg GmbH wurde 1990 mit drei Mitarbeitern gegründet. Von Beginn an konzentrierten sie sich auf Spritzgießwerkzeuge für thermoplastische Kunststoffe mit hohem technischen Anspruch. Die Formenbau Glittenberg ist seitdem kontinuierlich gewachsen und hat sich auf die Fertigung von Mehrkomponentenwerkzeugen sowie Multikavitäten und anspruchsvolle Einkomponententeile spezialisiert. Hierbei werden im Mehrkomponentenbereich nicht nur marktübliche Kunststoff-Kunststoff-Verbundlösungen realisiert, sondern auch Kunststoff-Elastomer-Verbindungen. Das Kundenspektrum der Firma Glittenberg ist sehr breit gefächert und umfasst unter anderem die Bereiche Elektrotechnik, Medizintechnik, Verpackungsindustrie, Automotive und Haushaltswaren.

Wiro Präzisions-Werkzeugbau, Olpe
Das Familienunternehmen Wiro wird in der zweiten Generation geleitet. Das Produktspektrum ist stark spezialisiert. Es werden technologisch anspruchsvolle Werkzeuge für Tubenkomponenten, Schraubkappen, Verschlüsse und Verschlusskomponenten mit bis zu 144-Kavitäten angefertigt. Der Exportanteil beträgt über 90 Prozent. Die hohe Qualität der Werkzeuge wird mit einer Garantiedauer von bis zu 36 Monaten untermauert. Die Präsenz der Geschäftsführung auf internationalen Messen und in globalen Produktionsstätten der Kunden, eine hohe Werkzeugqualität sowie ein schnelles Service- und Ersatzteilmanagement ermöglichen den weltweiten Erfolg – auch in Niedriglohnländern.

Stärkeprofile

Croner Präzisionsformenbau, Sachsen bei Ansbach

  • hohe Eigenverantwortung der Mitarbeiter
  • vergleichsweise junger Maschinenpark
  • sehr gute Integration von externen Wertschöpfungspartnern durch ein effizientes Projektmanagement
  • vollständige und durchgängige Systemlandschaft im Bereich CAD/CAM
  • konsequenter Einsatz von Job Rotation sowie gutes Weiterbildungsangebot und gutes Betriebsklima
  • sehr guter Wissensaustausch im Unternehmen

W. Fassnacht Werkzeug- und Formenbau, Bobingen

  • Fokussierung auf qualitativ hochwertige und innovative Werkzeuge
  • Einsatz verschiedener Automatisierungslösungen entlang der Prozesskette
  • früher Einbezug der Azubis in die tägliche Arbeit des Werkzeugbaus
  • sehr gute Einbindung in kundenseitigen Entwicklungsprozess durch Beratung bei der Bauteilentwicklung
  • schlüssige Fremdvergabekriterien mit hohem Anteil von zulieferseitigen Standardteilen
  • hoher Standardisierungsgrad mit Systemunterstützung in der Konstruktion
  • systematische Weiterentwicklung der Mitarbeiter durch gezielte Schulungen

Formenbau Glittenberg, Frankenberg

  • frühzeitige Auswahl und Ausbildung von zukünftigen Führungskräften sowie gezielte Know-how-Weitergabe durch Mentoren
  • Datendurchgängigkeit in der CAx-Prozesskette
  • hoher Standardisierungsgrad mit vollständig parametrischen Formaufbauten
  • frühzeitige Integration in die Bauteilentwicklung der Kunden
  • leistungsstarker und gut abgestimmter Maschinenpark, systematische Prozessentwicklung durch Kooperationen mit Maschinenherstellern und eigenen Versuchen sowie eines stimmigen Automationskonzeptes
  • viele individuelle Lösungen im Mehrkomponentenspritzguss, die über Jahre weiterentwickelt worden sind

Wiro Präzisions-Werkzeugbau, Olpe

  • sehr fokussiertes Produkt- (Verschlusskappen) und Branchenspektrum (Verpackungsindustrie)
  • hohe Unabhängigkeit von regionalen Märkten durch einen großen Exportanteil
  • eigenverantwortliche Auftragsabarbeitung innerhalb eines vorgeschriebenen Zeitraums, zusätzliche Kundenbetreuung auch nach Werkzeugauslieferung
  • frühzeitige Einbindung in die Bauteilentwicklung des Kunden in Bezug auf die Optimierung der Zykluszeit, des Bauteilgewichts und der Kavitätenanzahl
  • leistungsfähiger Maschinenpark wird durch regelmäßige Investitionen weiterentwickelt
  • Schulung der Mitarbeiter an den Maschinen durch Job-Rotation, Systematischer Mitarbeiteraustausch zum Know-how-Transfer auch zwischen Fertigung und Konstruktion

Profil

Benchmark CronerCroner Präzisionsformenbau, Sachsen bei Ansbach

  • Produkte: Spritzgießformen, Vorrichtungen/Prüfmittel
  • Kunden: Automotive, Elektro, Spielwaren, Weiße/Braune Ware und andere
  • Maschinenpark: 5-Achs-Fräsen (mit IKZ-80 Bar), 5-Achs-HSC-Simultan-Fräsen, CNC-Fräsen, Drehen (manuell und CNC), Schleifen, Startloch-, Draht- und Senkerodieren, Elektrodenfertigung, Laserschweißen, Messtechnik
  • Mitarbeiter: 27 (dazu drei Auszubildende)
  • Besonderheiten: sehr gute Weiterbildung der Mitarbeiter, hohe Eigenverantwortung
  • Kontakt: Croner Präzisionsformenbau GmbH, D-91623 Sachsen b. Ansbach, Tel.: 0981/6505069-0, www.croner-formenbau.de

W. Fassnacht Formenbau, Bobingen

  • Produkte: Spritzgießwerkzeuge bis 4,5 tWerbeaufnahme
  • Kunden: Medizintechnik, Weiße Ware, Haushaltswaren, Automobilzulieferer, Verpackungsindustrie
  • Maschinenpark: unter anderem CNC-Fräszentren, Graphitfräszentrum,
  • Erodierzentrum mit Linearroboter, Schleifmaschinen, Drehmaschinen, Mess-maschine, Laserauftragsschweißgerät, LaserCusing-Anlage, 3D-ABS-Plotter
  • Mitarbeiter: 18 (dazu zwei Auszubildende)
  • Besonderheiten: ausgeprägte Kooperation mit regionalen Wettbewerbern und Lieferanten – gegenseitiges Vermitteln von Aufträgen und Hilfestellungen bei Kompetenzdefiziten, Eigenentwicklungen im Bereich LaserCusing, Versuche in enger Kooperation mit Kunden
  • Kontakt: W. Fassnacht Formenbau, D-86399 Bobingen, Tel.: 08234/9654-0, www.fassnacht-formenbau.de

Benchmark GlittenbergFormenbau Glittenberg, Frankenberg

  • Produkte: Mehrkomponentenwerkzuege
  • Kunden: Elektrotechnik, Medizintechnik, Verpackungsindustrie, Automotive, Haushaltswaren
  • Maschinenpark: 3 x 5-Achs-HSC-Fräsen vollautomatisiert, 3 x 3-Achs-Fräsen, Senk- und Drahterodieren, Drehen (CNC und konventionell), Flach-, Rund- und Koordinatenschleifen, CNC-Messtechnik
  • Mitarbeiter: 42 (dazu sieben Auszubildende)
  • Besonderheiten: Viele individuelle Lösungen im Mehrkomponentenspritzguss, die über Jahre weiterentwickelt worden sind.
  • Kontakt: Formenbau Glittenberg GmbH, D-35066 Frankenberg/Wangershausen, Tel.: 06451/7218-0, www.glittenberg-gmbh.de

Wiro Präzisions-Werkzeugbau

  • Produkte: Hochleistungs-Spritzgießwerkzeuge für Verschlusskomponenten, hohe KavitätszahlenBenchmark wiro
  • Kunden: Verpackungsindustrie, Exportanteil größer als 90 Prozent
  • Maschinenpark: sehr neu – Durchschnittsalter rund drei Jahre. Diverse Fertigungszellen mit Automatisierung bei 5-Achsen-HSC-Fräsen, Plattenbearbeitung, Senkerodieren und Rundschleifen, CNC-Drehen, CNC-Koordinatenschleifen, Laserbearbeitung etc. Spritzgießmaschinen zum Abmustern bis 440 t Schließkraft
  • Mitarbeiter: 37 (dazu vier Auszubildende)
  • Besonderheiten: Familienunternehmen in der 2. Generation (drei Generationen im Unternehmen tätig). Starke Kundenorientierung; schnelle und unbürokratische Hilfe, große Kulanz in der Abwicklung und hohe Flexibilität
  • Kontakt: Wiro Präzisions-Werkzeugbau GmbH & Co. KG, D-57462 Olpe-Saßmicke, Tel.: 02761/3003, www.wiro.com