Oktober 2018:

Die Konjunktur läuft inzwischen in manchen Bereichen mit leicht angezogener Handbremse. Trump, die Unsicherheit um den Brexit, das gespannte Verhältnis zu Russland, aber auch die Unsicherheit über die Zukunft verschiedener Antriebe im Automobilbereich machen sich als dämpfende Faktoren bemerkbar.

Auch in manchen technologischen Bereichen geht es inzwischen langsamer voran, als es sich wohl so manche Protagonisten wünschen. So richtig sind etwa die additiven Fertigungsverfahren - oft als "3D-Druck" bezeichnet - noch nicht in zerspanenden Unternehmen angekommen. Nicht einmal ein Viertel aller befragten Betriebe befasst sich mit additiver Fertigung.

Das hat mehrere Gründe: So gibt es beispielsweise bislang so gut wie keine durchgängigen verfahrensgemischten Prozessketten. Und die Skepsis, dass das im eigenen Unternehmen funktionieren kann, ist groß, jeder zweite Befragte bezweifelt das.

Materialhandling sehr aufwendig und nicht ganz risikolos

Dazu kommt: Speziell bei Metallverfahren ist das Materialhandling oft sehr aufwendig und nicht ganz risikolos - man benötigt in vielen Fällen Schutzkleidung.

Und für nicht wenige Unternehmen ist das additive Fertigen einfach noch zu teuer, ihre Kunden sind oft - trotz klar belegbarer Vorteile, die sich auszahlen - auch nicht bereit, den höheren Preis zu bezahlen. Dabei kann sich, beispielsweise bei einer konturnahen Kühlung, die Investition schnell und um ein Vielfaches auszahlen.

Viele Werkzeug- und Formenbauer umgehen derzeit die Frage nach additiver Technik im eigenen Haus: Wenn 3D-Druck nötig ist, werden Aufträge an Zulieferer abgegeben. Das größte Einsatzgebiet sind nach wie vor selbst gefertigte Prototypen in 3D vorab für Kunden - etwa, um zu klären, was machbar ist und was nicht.

Für den Barometer von September 2018 scrollen Sie bitte auf dieser Seite nach unten (nach der Grafik).

September 2018:

Bei vielen Unternehmen ist die wirtschaftliche Lage weiterhin zufriedenstellend und in diesem Jahr ist wohl nicht mehr mit größeren Ausschlägen nach oben oder unten zu rechnen. Die meisten Investitionen sind getätigt und die Branche nutzt die AMB vor allem auch zum Vergleichen von Angeboten.

Laden Sie sich hier den Konjunkturbarometer September 2018 als PDF herunter.

August 2018:

Die heißen Sommerwochen haben auch in den Unternehmen leichte Spuren hinterlassen. Es ist genügend Arbeit vorhanden, doch scheint derzeit der Gedanke an weitere Investitionen etwas in den Hintergrund zu treten und man wartet auf neuen Schwung.

Laden Sie sich hier den Konjunkturbarometer August 2018 als PDF herunter.