KNF besucht Arburg in Loßburg

Vor-Ort-Termin im Schwarzwald: Der Arbeitskreis Produktionseffizienz des KNF besuchte Arburg und informierte sich über Effizienzpotentiale beim Spritzgießen. - Bild: Arburg

Arbeitskreisleiter Roland Rathmann (Stäubli Tec-Systems GmbH Connectors, Bayreuth) organisierte das Arbeitskreistreffen und konnte mit Arburg einen der weltweit führenden Hersteller von Spritzgießmaschinen als Gastgeber gewinnen.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Leiter der Anwendungstechnik bei Arburg, Thomas Walther, sowie einer kurzen Vorstellungs- und Blitzlichtrunde informierte Martin Hoyer von der Anwendungstechnischen Entwicklung bei Arburg die Arbeitskreisteilnehmer über die Produktionseffizienz von Spritzgießmaschinen in Abhängigkeit von der Antriebstechnik.

Besonders die Themen "Energieeffizienz" und "CO2-Fußabdruck" seien aktuell zentrale Themen, betonte Martin Hoyer. Die spätere Produktionseffizienz einer Spritzgießmaschine steht bereits in der Planungsphase der Maschine im Wesentlichen fest und wird von unterschiedlichsten Faktoren wie Produktdesign, Werkzeug-, Maschinen- und Peripherietechnik, Auslegung, Prozessintegration und -steuerung sowie Produktionsplanung beeinflusst. Da sich nachträgliche Änderungen an der Spritzgießmaschine zur Effizienzsteigerung selten rechnen, ist eine frühzeitige Berücksichtigung entsprechender Aspekte notwendig. Daher ist eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Maschinenhersteller und dem Auftraggeber in der Planungsphase erforderlich. Auch die Auswahl einer geeigneten Antriebstechnik sollte laut Martin Hoyer in Absprache mit dem Maschinenbauunternehmen und produktabhängig erfolgen.

Bei der anschließenden Werksbesichtigung erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Komplexität der Spritzgießmaschinenfertigung und waren beeindruckt von der internen Fertigungstiefe. Diese reicht von der Herstellung der Maschinensteuerungen bis hin zur Pulverbeschichtung metallischer Maschinenteile. vg