„Für die Weltleitmesse K 2016 haben wir wegweisende Produktpremieren und visionäre Technik-Ideen im Gepäck“, unterstreicht Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Arburg-Geschäftsführung.
Bild: Arburg

„Für die Weltleitmesse K 2016 haben wir wegweisende Produktpremieren und visionäre Technik-Ideen im Gepäck“, unterstreicht Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Arburg-Geschäftsführung. Bild: Arburg

Auf dem eigenen Messestand „13A13“ präsentiert Arburg mit zwölf Exponaten den aktuellen Stand der Technik, darunter gleich mehrere Weltpremieren. Die Besucher können Trendthemen wie Produktionseffizienz, Leichtbau und Industrie 4.0 sowie spezielle Branchenlösungen z. B. für Verpackung und Medizin in der Praxis „live“ erleben.

„Wer Arburg kennt weiß, dass wir immer für eine Überraschung gut sind und uns gerne ein Ass im Ärmel behalten. So auch in diesem wichtigen K-Jahr“, sagt Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Arburg-Geschäftsführung, mit einem Augenzwinkern und führt aus: „Im März fand die Weltpremiere der elektrischen Einstiegsmaschinen der Allrounder-Baureihe Golden Electric statt. Das war die erste, aber lange nicht letzte Produktneuheit für dieses Jahr. Wer wissen will, was die Branche bewegt und wie die Kunststoffverarbeitung künftig noch effizienter wird, den lade ich auf unseren Messestand A13 in Halle 13 ein. Dort zeigen wir dem internationalen Fachpublikum zahlreiche Innovationen und Trends – im Spritzgießen genauso wie in der additiven Fertigung und zum Thema Industrie 4.0.“

Smart: Industrie 4.0 für Produkt und Produktion

Innovative Maschinenbauer wie Arburg entwickeln sich zu Lieferanten von flexiblen Fertigungssystemen für die informationstechnisch vernetzte Produktion in der „Smart Factory“. Das Loßburger Unternehmen befasst sich schon seit 30 Jahren mit dem Thema in der praktischen Umsetzung und präsentierte bereits zur K 1986 erstmals ein vollautomatisches Fertigungssystem ohne manuelle Rüstvorgänge, das aus mehreren verketteten Spritzgießmaschinen bestand. Wie sich durch Industrie 4.0-Technologien und Einbinden online getätigter Kundenwünsche in die Wertschöpfungskette neue Geschäftsmodelle erschließen lassen, wurde mehrfach am Beispiel individualisierter Büroscheren demonstriert. In der informationstechnisch komplett vernetzten und durchgehend automatisierten Fertigungslinie waren eine Allrounder-Spritzgießmaschine und ein Freeformer für die industrielle additive Fertigung über einen Sieben-Achs-Roboter verkettet.

Zur K 2016 wird eine neue innovative Anwendung gezeigt, die einen vertikalen Allrounder 375 V, einen Freeformer und Automation umfasst. Zudem können sich Besucher auf dem Messestand A13 an einem zentralen Informationspunkt zu Zukunftspotenzialen und Arburg-Lösungen informieren. Sie erfahren, wie Arburg das Thema Industrie 4.0 und „Smart Factory“ in seinen Produkten umsetzt und welche Praxisbeispiele für die Kunststoffteilefertigung relevant sind.

Neu: Elektrische Einstiegsbaureihe Golden Electric

Die Spritzgießmaschinen der im März 2016 in den Markt eingeführten Baureihe Golden Electric stoßen weltweit auf große Resonanz. Sie zeichnen sich durch hochwertige, bewährte Arburg-Technik „Made in Germany“ sowie ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Dies wird möglich durch standardisierte Komponenten, wie z. B. eine feste Kombination von Säulenabstand, Schließkraft und Größe der Spritzeinheit. Die Einstiegsbaureihe Golden Electric gibt es in den vier Größen 370, 470, 520 und 570 mit Schließkräften von 600 bis 2.000 kN. Auf der K 2016 wird ein Allrounder 470 E Golden Electric mit 1.000 kN Schließkraft und einer Spritzeinheit der Größe 290 ein technisches Bauteil fertigen.

Im Trend: Leichtbau, Silikon und Schnellläufer

Zu den innovativen Verfahren, die Arburg für die effiziente Fertigung leichter, aber dennoch stabiler Bauteile aus Kunststoff vorantreibt, zählt Profoam. Die physikalische Schäumtechnik, mit der sich auf konventionellen Spritzgießmaschinen verzugsarme Bauteile mit homogener Schaumstruktur fertigen lassen, wird auf der K 2016 am Beispiel einer Automotive-Anwendung gezeigt. Dank dynamischer Werkzeugtemperierung lässt sich eine hochglänzende Oberfläche erzeugen.

Speziell für die Verpackungsindustrie wird als Weltpremiere eine innovative Würfeltechnologie zu sehen sein. Anspruchsvoll ist auch das Zwei-Komponenten-Spritzgießen einer Armbanduhr aus zwei verschiedenen Flüssigsilikonen (LSR) inklusive Montage des Uhrgehäuses. Ein weiteres Highlight ist eine schnell-laufende Anwendung für die Medizintechnik, bei der ein elektrischer Allrounder 470 A in Reinraumausführung zum Einsatz kommen wird.

Automatisiert: Vom Picker bis zur Turnkey-Anlage

Um die Wertschöpfung rund um den Spritzgießprozess weiter zu steigern, werden über die Automation immer mehr und aufwendigere Arbeitsschritte integriert. Als Fertigungssystemlieferant bietet Arburg deshalb neben Spritzgießmaschinen ein breites Spektrum für die Automation aus einer Hand. In Düsseldorf ist der Großteil der Exponate mit Robot-Systemen ausgestattet. Vom einfachen Picker bis zum Sechs-Achs-Roboter mit Selogica-Bedienoberfläche und komplexer Turnkey-Anlage ist alles dabei. Im Bereich der linearen Multilift Robot-Systeme wird zudem eine Neuheit präsentiert.

Industriell: Additiv fertigen mit dem Freeformer

Für die industrielle additive Herstellung von Kunststoff-Bauteilen zeigt Arburg den Freeformer, der das Maschinenprogramm in Richtung individualisierbare Einzelteile, Prototypen und Kleinserien ergänzt. Mit dem Arburg Kunststoff-Freiformen (AKF) lassen sich funktionsfähige Kunststoffteile schichtweise aus 3D-CAD-Daten aufbauen. Einer der wichtigsten Vorteile des Freeformers gegenüber herkömmlichen Verfahren liegt darin, dass das System qualifizierte kostengünstige Kunststoffgranulate verarbeiten kann, wie sie auch für das Spritzgießen eingesetzt werden. Dazu zählen PA, ABS, PC und TPU und Blends dieser Materialien mit speziellen Eigenschaften. Der Freeformer und das Arburg Kunststoff-Freiformen (AKF) werden kontinuierlich und praxisnah weiterentwickelt. Schwerpunkte sind z. B. die Qualifizierung weiterer Materialien und die Prozessstabilität. Der Freeformer verfügt inzwischen z. B. über einen optimierten Bauraum mit verbesserter Luft- und Temperaturführung. Optional ist ein Materialtrockner erhältlich, der in die Maschinensteuerung integriert ist. Zudem konnten die Standzeiten des Austragssystems deutlich gesteigert werden. Auf der K 2016 werden auf insgesamt drei Freeformern neue Anwendungen, Materialien und Bauteile präsentiert.

Für jeden das Passende

Bei den Exponaten ist für praktisch jede Branche und jede Kundenanforderung etwas Passendes dabei: Von elektrischen, hybriden und hydraulischen Allroundern über Robot-Systeme und komplette Turnkey-Anlagen bis zum Freeformer für die additive Fertigung, Service-Lösungen und Praxis-Beispielen zum Thema Industrie 4.0. Die innovativen Exponate und Weltpremieren zeigen auf, wie sich Kunststoffteile mit Arburg-Technik in Zukunft noch effizienter herstellen lassen.

Erstmals ist auf dem K-Messestand „13A13“ ein eigener Recruiting-Bereich zu finden, um Hochschulabsolventen und Fachkräfte für Arburg zu gewinnen.

Ab dem 1. September 2016 gibt zudem die spezielle Arburg-Microsite „K 2016“ online einen ersten Einblick zu den Exponaten, Schwerpunkten und Partnern (www.arburg.com/events/k2016). Ab dem ersten Messetag wird sie durch zahlreiche Detailinformationen ergänzt.

Kontakt: Arburg GmbH + Co KG, www.arburg.com