Der 100-Watt-Faserlaser Foba Y.1000

Foba Y.1000, ein kompaktes Faserlasersystem, das sich problemlos in Produktionslinien integrieren lässt und robuste Markierungen, auch auf schwierig zu markierenden Materialien, erzeugt. - Bild: Foba

Das kompakte Lasersystem ermöglicht robuste Markierungen für Produkte, die starken Beanspruchungen ausgesetzt sind, und lässt sich problemlos in bestehende Fertigungslinien integrieren. Damit steht der Y.1000 für eine leistungsstarke, schnelle und präzise Bauteilkennzeichnung.

Kunststoff-Bauteil für den Automobilbau
Kunststoff-Bauteil für den Automobilbau - Bild: Foba

Der 100-Watt-Faserlaser eignet sich insbesondere für Anwendungen im Automobilbau und in der Luft- und Raumfahrttechnik, da sich die robusten Lasergravuren – etwa bei Motorenkomponenten aus Stahl oder Strukturkomponenten aus Aluminium, bei Kugellagern, Bremssystemen oder Extrusionsprodukten und Kabeln – über den gesamten Produktlebenszyklus als haltbar erweisen. Die hohe Qualität und Beständigkeit der Markierungen sorgt für eine zuverlässige Rückverfolgbarkeit und Fälschungssicherheit der Produkte und Bauteile.

Da die Anforderungen an Markiergeschwindigkeit und -genauigkeit bei unterschiedlichen Produkten variieren können, stehen vier Brennweiten zur Auswahl, mit denen sowohl die Markierfeldgröße als auch die Markiergeschwindigkeit den entsprechenden Anforderungen angepasst werden können.
Mit einer maximalen Markierfeldgröße von 315 x 368 Millimetern kann insbesondere im On-The-Fly-Verfahren (Kennzeichnung während sich das Produkt in der Linie bewegt) mit hoher Effizienz und Durchsatzstärke markiert werden.

Metall-Bauteil
Stark beanspruchte Bauteile und Produkte aus Metall oder Kunststoff werden mittels Lasergravur oder im Farbumschlagverfahren mit robusten und haltbaren Markierungen versehen.- Bild: Foba

Der Laserstrahl lässt sich, je nach Bedarf, im 90 Grad-Winkel nach unten oder gerade nach vorn (0 Grad) konfigurieren. Damit bietet der Y.1000 einen entscheidenden Integrationsvorteil. Ein weiterer Vorteil bei der Anpassung an die Produktionsumgebung beim Hersteller ist die Kompatibilität des Lasers mit unterschiedlichen Kommunikationsschnittstellen, wie Ethernet und RS-323 und ab Quartal 2 2018 auch Profibus, Profinet und TCP/IP (mit der Software MarkUS 2.12).
Der Wartungsaufwand ist beim neuen Y.1000 aufgrund der luftgekühlten Faserlaserquelle gering, da die Instandhaltung von Wasserkühlsystemen entfällt. Darüber hinaus ist die Lebensdauer der Laserquelle um ein Vielfaches höher.

Markus Vetter, Produktmanager bei Foba, begründet die Vorteile des neuen Y.1000: "Unsere Faserlaser-Technologie ermöglicht optimale Fertigungseffizienz und Geschwindigkeit bei gleichzeitig großer Zuverlässigkeit und bester Markierqualität. Damit entspricht das System, das wir in Zusammenarbeit mit unseren internationalen Kunden weiterentwickelt haben, hohen industriellen Standards." nh