Martina Badock, Thomas Jung, Horst Müller, Christoph Badock bei der Einweihung von Hoefer&Sohn

Feierten eine gelungene Einweihung (von links nach rechts): Martina Badock, der OB von Fürth, Thomas Jung mit Wirtschaftsreferent Horst Müller und Christoph Badock. - Bild: Hoefer & Sohn

Im Jahr 2015 hat das Unternehmen auf dem ehemals für das Stadion vorgesehenen Areal knapp 30.000 m² Fläche erworben und diese in den letzten zwei Jahren etwa zur Hälfe bebaut. In den Gebäuden wurden 1.600 m² für eine Neugestaltung des Formenbaus und weitere 2.000 m² Fertigungsfläche für Kunststoffbauteile unter Sauber- und Reinraumbedingungen erstellt.

Der Werkzeug- und Formenbau ist von der Balbiererstraße in die Futuriastraße umgezogen und hat in diesem Zug seinen Maschinenpark auf den technologisch neuesten Stand gebracht. Fünf in einer Roboterzelle verknüpfte Maschinen arbeiten 24/7 unter höchster Genauigkeit und Datendurchgängigkeit - ein technologischer Meilenstein ganz im Zeichen von Werkzeugbau 4.0, was die Gäste live erleben konnten.

In der Kunststoffverarbeitung produzieren seit einem Jahr drei Sauberraumzellen Displays mit Touchfunktionen für Haushaltsgeräte. Neu in Betrieb genommen wird aktuell eine Reinraumzelle für Medizinartikel, die bei Operationen eingesetzt und unter Einhaltung höchster Hygieneanforderungen produziert werden. Im Oktober folgt bereits die zweite Anlage. Der Einstieg in die Medizintechnik ist ein wichtiger Diversifizierungsschritt für Hoefer & Sohn.

Damit bekennt sich das 1876 gegründete und in der fünften Generation geführte Familienunternehmen nachhaltig zu seinem Standort Fürth. Einen großen Dank sprach Geschäftsführer Christoph Badock der Stadt Fürth aus, denn nur mit deren Unterstützung war es möglich sich auch künftig in Fürth unter dem Leitsatz "Wir formen Zukunft" weiterzuentwickeln. vg