Intec und Z setzen neue Bestmarken

bis 27 Februar auf der wichtigsten Plattform im Jahr 2015 für die metallbearbeitende Industrie in Deutschland

1.433 Aussteller aus 33 Ländern zeigten in den vier Tagen ihr Leistungsspektrum und ihre Produktneuheiten (2013: 1.352 Aussteller). „Intec und Z setzen ihren Wachstumskurs bei Ausstellern, Fläche und Besuchern fort. Dies ist ein deutlicher Beleg dafür, dass unser Messekonzept hervorragend angenommen wird. Das Messedoppel unterstreicht damit eindrucksvoll seine starke Position in Europa“, freut sich Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

Auf der Intec zeigten die Aussteller das gesamte Spektrum der Fertigungstechnik für die Metallbearbeitung. Dazu gehören in erster Linie Werkzeugmaschinen, Fertigungsautomation und Robotik, Laser- und Schweißtechnik sowie Präzisionswerkzeuge, Werkzeugsysteme, Messtechnik und Qualitätssicherung, weiterhin Software für Produktion und Fertigung. Die Z ist auf innovative und flexible Zulieferleistungen für die Industrie spezialisiert und präsentierte leistungsfähige Zulieferer für Maschinen- und Fahrzeugbau, Kunststofftechnik und -bearbeitung, Elektrotechnik sowie Elektronik und Medizintechnik. Aktuelle Branchenthemen wie die Verarbeitung von Faserverbundstrukturen in der Serie, die Generativen Fertigung in der Metallindustrie sowie Diskussionsforen zur „Industrie 4.0“ wurden gut angenommen.

 

Aussteller erwarten gutes Nachmessegeschäft

„Mit spürbarem Optimismus und klaren Zielen haben die Aussteller den Branchenauftakt des Jahres zu einem Erfolg gemacht. Die hohe Bedeutung des Messeverbundes zeigt sich auch in der Qualität der Fachbesucher. Die zahlreichen Gespräche mit den Ausstellern bestätigen: Intec und Z sind ein zentraler Ort für anstehende Kaufentscheidungen. Mit einem Entscheideranteil von rund 50 Prozent der Fachbesucher sind konkrete Geschäftsabschlüsse ein wesentliches Merkmal der beiden Messen in Leipzig. Neun von zehn Ausstellern rechnen mit einem guten Nachmessegeschäft“, erklärt Markus Geisenberger.

Diese Einschätzung unterstreichen auch die Aussteller. „Die diesjährige Intec war für unser Unternehmen in jeglicher Hinsicht ein absoluter Erfolg. Sowohl die Besucherzahlen an unserem Stand, als auch die daraus resultierenden Geschäftsabschlüsse sind um rund ein Viertel im Vergleich zu 2013 gestiegen. Besonders beeindruckend war die hohe Fachkenntnis des Publikums, das sich im Vorfeld bereits mit unseren Produkten auseinandergesetzt hatte und nun konkrete Nachfragen stellte“, lobt Frank Danne, Geschäftsführer von DMG Mori Berlin.

Lothar Horn, Geschäftsführer der Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH zieht folgendes Fazit: „Wir sind das dritte Mal auf der Intec und besonders die Qualität der Besucher ist hervorzuheben. Der Zuspruch an unserem Stand hat sich jedes Jahr gesteigert und die Kunden kommen mit konkreten Projektanfragen. Wir treffen in Leipzig unsere Kunden aus der Region und vor allem auch aus Osteuropa. Das beweist, dass das Messekonzept stimmig ist und der Fokus der Messemacher richtig gesetzt wurde. Wir freuen uns, dass die Kunden ausreichend Zeit mitbringen, um sich zu unseren Produkten ausgiebig beraten zu lassen. Wir rechnen mit einem guten Nachmessegeschäft und kommen in zwei Jahren gern wieder.”

 

Wachstum bei nationaler und internationale Bedeutung

Immer mehr Besucher legen einen weiten Anreiseweg zurück, um an der Intec und Z teilzunehmen. Die gestiegene Zahl der Fachbesucher aus dem gesamten Bundesgebiet sind ein Beleg für den wachsenden überregionalen Zuspruch. „Um in der Region Mitteldeutschland stärker Fuß zu fassen, führt kein Weg an der Intec vorbei. Wir führten eine Vielzahl an fruchtbaren Gesprächen mit fachkundigen Besuchern, darunter viele wichtige Entscheidungsträger. Darüber hinaus waren wir sehr positiv überrascht, dass auch sehr viele Besucher aus den alten Bundesländern vor Ort waren. Dadurch ergaben sich zahlreiche neue wertvolle Kontakte“, schätzt Günter Szerencses, Verkaufsleiter Deutschland ISCAR GmbH ein.

Auch die Zahl der Teilnehmer aus dem Ausland nimmt stetig zu. Vor allem bei Fachbesuchern aus Mittel- und Osteuropa findet das Messedoppel Anklang. Wirtschaftsvertreter aus Polen, Tschechien, Russland sowie Weißrussland konnten unter anderem in Leipzig begrüßt werden.

Prof. Dr.-Ing. Hans J. Naumann, Geschäftsführender Gesellschafter von Niles-Simmons Hegenscheidt Machine Tool Group meint: „Wir treffen auf Kunden aus ganz Deutschland, Europa und insbesondere Osteuropa. Die Veranstaltung hat ihre feste Position in der deutschen und internationalen Messelandschaft. Leipzig war und ist damit ein wichtiges Sprachrohr der Branche.“

 

Zufriedene Aussteller und Besucher

Die Themensetzung des Messeverbundes sowie das neue, schlüssige Hallenkonzept trafen den Nerv der Branche. 87 Prozent der Intec-Aussteller und 83 Prozent der Z-Aussteller gaben schon jetzt in der offiziellen Befragung an, dass sie an der Messe 2017 wieder teilnehmen werden. Neun von zehn Befragten lobten zudem die fachliche Qualifikation der Besucher.

Eine ähnlich positives Fazit zogen auch die Fachbesucher in der Umfrage. So gaben acht von zehn Befragten an, ihre Ziele auf der Leipziger Messe erreicht zu haben. 93 Prozent der Besucher wollen in zwei Jahren wieder kommen und 96 Prozent werden das Messedoppel weiterempfehlen.

 

Rahmenprogramm greift wichtige Themen der Branche auf

Mit einem klaren Fokus auf die aktuellen Entwicklungen der Branche überzeugte auch das Rahmenprogramm. Veranstaltungen zur Generativen Fertigung, Faserverbundwerkstoffen, ressourceneffizienter Produktion sowie Industrie 4.0 waren während der gesamten Messelaufzeit sehr gut besucht und sorgten für fachlichen Input auf hohem Niveau. Kontaktbörsen sowie internationale Kooperationsforen mit Vertretern aus Russland, Polen und der Türkei ermöglichten zudem den länderübergreifenden Netzwerkausbau und das Knüpfen neuer Geschäftskontakte.

„Das Rahmenprogramm ist sehr gut aufgestellt und vor allem die Kooperationsforen mit türkischer und russischer Beteiligung haben wir genutzt, um unsere Geschäftskontakte in diese Regionen zu erweitern. Als langjähriger Aussteller haben wir bei jeder Messebeteiligung unseren Stand vergrößert und blicken auch bei der Neuauflage der Veranstaltung in zwei Jahren einer weiteren guten Entwicklung positiv entgegen“, sagt Marcus Kamm, Geschäftsführender Gesellschafter der RASOMA Werkzeugmaschinen GmbH.

 

Chancen für den Berufsnachwuchs zur Intec und Z

Für angehende Fachkräfte mit ingenieurtechnischem Hintergrund boten die Messen Intec und Z zahlreiche Gelegenheiten, um mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen. Vor allem mit dem Studententag am letzten Messetag gab es nun schon bereits zum fünften Mal eine wichtige Plattform für den Kontakt von Ausstellern mit dem fachlichen Nachwuchs.

 

Termin 2017

Das nächste Mal finden die Messen Intec und Z vom 7. bis 10. März 2017 auf dem Leipziger Messegelände statt.

Kontakt: Leipziger Messe GmbH, www.messe-intec.de, www.zuliefermesse.de, www.leipziger-messe.de