VDID-Vizepräsident, Andreas Schulze, 
andreas schulze - industrial design
Bild: VDID e.V., Berlin

VDID-Vizepräsident, Andreas Schulze, andreas schulze - industrial design Bild: VDID e.V., Berlin

Namhafte Agenturen für Industriedesign werden sich mit einer gemeinsamen Messebeteiligung auf dem Industriedesign Forums 2016 der Metav präsentieren.

Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW und Metav-Organisator, betont: „Durch die Kooperation mit den Industriedesignern bildet die Metav 2016 erstmals die komplette industrielle Wertschöpfungskette von der Entwicklung bis zur Produktion ab.“ Industriedesign fungiert dabei als wichtige Schnittstelle zwischen dem Kernbereich der Metav und den neuen Areas. „Neben ausführlichen Informationen zu den sich ergänzenden Themen bietet die Metav 2016 dem Fachbesucher nun noch mehr Synergieeffekte“, sagt Schäfer.

Design ist mehr als Optik

Industriedesign trägt neben Funktionalität, Effizienz und Leistungsfähigkeit wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg von Produkten bei. Design bezieht sich dabei nicht nur auf eine formale Ästhetik, sondern insbesondere auf die Gestaltung der Funktion beziehungsweise auf die Funktionsprinzipien. Industriedesignern kommt dabei die essentielle Aufgabe zu, am Anfang der Prozesskette Hersteller von Maschinen und Anlagen bei ihrer Arbeit zu unterstützen: Erstens im Entwicklungsprozess von der Idee bis zur Marktreife. Zweitens schafft Industriedesign die Voraussetzung sichere, ergonomische, optisch ansprechende und wertbeständige Produkte auf den Markt zu bringen. Diese wichtige Brücke zwischen Entwicklung und Produktion möchte die Metav den Ausstellern und Besuchern aus allen Bereichen der Metallbearbeitung über die Zusammenarbeit mit den Industriedesignern bieten.

 Kooperation schafft idealen Zugang zur industriellen Produktion

Andreas Schulze, andreas schulze industrial design, Limburg, VDID-Vizepräsident und Mitaussteller auf der Metav, ist begeistert von der Kooperation mit dem VDW: „Die Metav bietet uns den idealen Zugang zu den Kernbereichen der industriellen Wertschöpfungskette. Industriedesign ist eine Schlüsseldisziplin, die ihre Wirkung im Unternehmen auf allen Ebenen entfaltet. Selbst in sehr technischen Bereichen beeinflussen emotionale Faktoren die Kaufentscheidung und damit hat Industriedesign für Unternehmen ein sehr großes Wertschöpfungspozential.”

Dieses Potenzial werden die Aussteller auf dem VDID Gemeinschaftsstand mit eigenen Designentwicklungen aufzeigen. Der Verband möchte hier Unternehmen mit kompetenten Industriedesignern in Kontakt bringen, so der VDID-Vertreter. Ein Dutzend renommierte Industriedesign Unternehmen werden auf dem VDID Stand ihre Referenzprojekte aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen präsentieren und für Gespräche rund um das Thema Industriedesign im Maschinenbau zur Verfügung stehen.

Metav 2016 bildet Wertschöpfungskette Metall ganzheitlich ab

Die Metav bildet die komplette Wertschöpfungskette in der Fertigungstechnik ab: Von der Planung mit CAD/CAM und Simulation über die Fertigung bis hin zur Automatisierung und Qualitätssicherung. Im Fokus stehen Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme, Präzisionswerkzeuge, automatisierter Materialfluss, Computertechnologie, Industrieelektronik und Zubehör. Sie spricht alle metallbearbeitenden Anwenderbranchen an, vor allem die Automobil- und Zulieferindustrie, den Maschinenbau, Medizintechnik und Flugzeugbau, Elektrotechnik und Elektronik sowie die Eisen-, Blech und Metallverarbeitende Industrie.

Rund um ihren fachlichen Kern wird die Metav ab 2016 um zwei Produktbereiche und zwei Anwenderthemen erweitert: Additive Fertigung, das gesamte Feld der Qualitätssicherung, Werkzeug- und Formenbau, Medizintechnik. Alle vier Bereiche werden fest und dauerhaft in die Metav integriert und in so genannten Areas als Messethemen mit eigener Nomenklatur herausgestellt und angesprochen. Neben einzelnen Ausstellern finden auch Gemeinschaftsstände in den Areas Platz. Schließlich wird jede Area durch ein Forum mit Fachvorträgen ergänzt.

www.metav.de