EIP - Excellence in Production

Am 26. Oktober wird der beste seiner Branche, der "Werkzeugbau des Jahres 2016" gekürt. - Bild: werkzeug&formenbau

Gleich zum Auftakt der Veranstaltung wartet auf die Teilnehmer ein Höhepunkt: Am 26. Oktober wird der beste seiner Branche, der "Werkzeugbau des Jahres 2016" gekürt: Aus den zahlreichen Teilnehmern des Benchmark-Wettbewerbs "Excellence in Production" hat eine hochkarätig besetzte Jury folgende Kandidaten für die Finalrunde der einzelnen Kategorien bestimmt:

Interner Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter

Interner Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter

Externer Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter

Externer Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter

Das Feld der Finalisten ist wieder prominent besetzt. Es wird also wieder spannend, wenn im festlichen Ambiente des ehrwürdigen Krönungssaals im Aachener Rathaus der Gesamtsieger und die Kategoriesieger verkündet werden.

Am nächsten Tag erwartet die Teilnehmer im Pullman Aachen Quellenhof ein Programm mit hochkarätigen Vorträgen und Praxisbeispielen, das zeigt, wie sich Werkzeug- und Formenbaubetriebe und -abteilungen nachhaltig für den Wettbewerb der Zukunft rüsten. Schließlich führt die Entwicklung des steigenden Werkzeugbedarfs aufgrund der Globalisierung und des globalen Wirtschaftswachstums dazu, dass sich produzierende Unternehmen sowie Werkzeugbaubetriebe gleichermaßen intensiv mit internationalen Werkzeugbaumärkten beschäftigen müssen. Eine Möglichkeit, um sich von der Konkurrenz abzuheben, bieten dabei die Ansätze einer vernetzten adaptiven Produktion. Diese steht für eine neue Form der Flexibilität von Fertigungsprozessen und Prozessketten, die sich selbstständig anpassen und optimieren. So lassen sich aus heutigen Fertigungen hochflexible, vernetzte und anpassungsfähige Produktionssysteme entwerfen – ganz im Sinne der Industrie 4.0.

Trotz dieser Entwicklungen ist es in kaum einer Branche schwieriger, Marktwissen zu erlangen, als im Werkzeugbau. Als Nischenbranche, geprägt durch kleine und mittlere Betriebe, ist für den Werkzeugbau eine anforderungsgerechte und kostengünstige Werkzeugversorgung daher stets ein Wettbewerbsvorteil. Internationales Marktwissen ist dazu zwingend erforderlich. Mit dem Kolloquium "Werkzeugbau mit Zukunft" bieten die Veranstalter Interessierten die Chance, sich anhand von Erfolgsbeispielen aus Industrie und Forschung ein Bild von praxisorientierten Umsetzungsmöglichkeiten im Werkzeugbau zu machen.

Ein Highlight des diesjährigen Kolloquiums wird neben den Expertenvorträgen die Podiumsdiskussion zum Thema "Internationale Werkzeugbau-Märkte" sein. Internationale Experten aus Südafrika, den USA, Portugal und der Türkei diskutieren die aktuellen Trends und Herausforderungen und präsentieren gleichzeitig ihre jeweiligen standortspezifischen Lösungsansätze.

Eine parallel stattfindende Industrieausstellung und fachliche Gespräche der Branchenteilnehmer untereinander runden die Veranstaltung ab.