Schnell und strukturiert

Um die Durchlaufzeiten zu verkürzen und eine hohe Flexibilität bei Konstruktionsänderungen während der Entwicklung zu garantieren, setzt das Unternehmen Jobro Plåtkomponenter AG seit jeher auf einen hochmodernen Maschinenpark, den es kontinuierlich ausbaut. Nur so ist eine kostengünstige Serienfertigung auch bei Kleinserien möglich. „Unsere Gewinne stecken wir in neue Maschinentechnik und moderne Ausrüstung, so dass wir unseren Kunden höchste Qualität, kurze Durchlaufzeiten und rasche Lieferungen bieten können“, erklärt Tobias Ludvigsson, Teilhaber und Geschäftsführer des schwedischen Unternehmens aus Ulricehamn. „Viele Betriebe sind zwar fertigungstechnisch sehr kompetent, überschätzen jedoch oft ihre Maschinenkapazität und die verfügbaren Maschinenstunden. Dies birgt das Risiko, dass die Fertigung länger dauert als geplant.“

Kompetente Mitarbeiter
Dass Maschinen bei allem Fortschritt noch kein einziges Bauteil ohne menschliches Zutun hergestellt haben, das weiß auch der Jobro-Chef: „Grundlage unseres Erfolgs sind unsere kompetenten Mitarbeiter, die äußerst effizient arbeiten und stets bestrebt sind, unsere Prozessabläufe zu optimieren“, lobt Ludvigsson. In der Region Västra Götaland, dem Standort des Unternehmens, ist die Fertigungsbranche traditionell stark vertreten. Es gibt genügend Nachwuchs an Fachkräften. Motivierte Mitarbeiter und eine optimale Ausrüstung – fehlte nur noch das ideale CAD/CAM-System, heute das Kernstück jeder computergestützten Fertigung. Jobro Plåtkomponenter hat sich vor etwa einem Jahr für Tebis entschieden.

Trends µ-genau

Templates als Erfolgsfaktor
Eine standardisierte und strukturierte Arbeitsweise mit CAD/CAM führt zum Erfolg: Templates sorgen für optimale Fräsbahnen mit den am besten geeigneten Zustellungen und Schnitttiefen. Wenn bestimmte Aspekte einer Bearbeitung nicht optimal sind, wird einfach das Template geändert – schon beim nächsten Durchgang ist das Problem behoben. Da die Templates ständig angepasst und verbessert werden, sind der Automation praktisch keine Grenzen gesetzt.

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Nach Vorgabe des Bauteils erstellt der Konstrukteur in Tebis mit wenigen Mausklicks die Stützen und die Grundplatte der exakt passenden Aufspannvorrichtung.

Dass die Entscheidung goldrichtig war, bestätigt Fredrik Alkner, Konstrukteur bei Jobro: „Mit Tebis konnten wir den Zeitaufwand für die Maschinenprogrammierung halbieren und so Aufträge annehmen, die wir früher hätten ablehnen müssen, da die Kunden rasche Lieferungen und kurze Durchlaufzeiten verlangten. Je schneller wir unsere Prototypen und Vorserien fertigen können, desto größer ist unser Wettbewerbsvorteil auf dem Markt.“ Und er fügt hinzu: „Tebis bietet leistungsstarke, ausgereifte Funktionen, mit denen sich die Fertigung auf ideale Weise entwickeln lässt.“

Alkner weiß, wovon er spricht. 2004 begann er in der 2D-Laserbearbeitung, arbeitete dann mit Prototypen und wechselte schließlich in die Konstruktion. Nachdem er nun mehr als ein Jahr mit Tebis gearbeitet hat, sieht er enorme Unterschiede zwischen der Programmierungsweise mit der alten CAD/CAM-Software und den Systemen von Tebis.

Erste Erfahrungen mit Tebis hatte Jobro zuvor über Tebis Scandinavia gemacht. Bevor Ludvigsson und Jobro sich für Tebis entschieden, schickten sie unter anderem Prototypzeichnungen im digitalen Format an Tebis, die Softwarespezialisten sollten daraus Werkzeugprototypen erstellen sowie die Dateien für die Bearbeitung vorbereiten.

Durchdachte Prozessabläufe
Offensichtlich waren die Mitarbeiter von Jobro vom Ergebnis nicht nur beeindruckt, sondern auch überzeugt, dass Tebis das richtige Werkzeug für sie ist. Ausschlaggebend für den Tebis-Einsatz war nicht zuletzt, dass es sich um ein Produkt handelt, das in der deutschen Fertigungsindustrie weit verbreitet ist und von namhaften Unternehmen eingesetzt wird. Sämtliche Prozesse müssen von A bis Z durchdacht ablaufen, um mit Niedriglohnländern konkurrieren zu können. Genau das zu gewährleisten, das hat man Tebis zugetraut.

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Schruppen eines Werkstücks aus Aluminium: Der Großteil der Arbeit wird mit Hilfe von verschiedenen Fertigungsschablonen durchgeführt, die Schnittgeschwindigkeit wird optimiert und verfeinert.

„Eine standardisierte und strukturierte Arbeitsweise mit CAD/CAM führt zum Erfolg.“ Diesen Leitspruch hat sich Fredrik Alkner zu Eigen gemacht. Er berichtet, dass er in sehr kurzer Zeit die Arbeit mit Fertigungsschablonen (Templates) implementieren konnte, um die Programmierung und die Fräsarbeiten zu beschleunigen: „Templates sorgen für optimale Fräsbahnen mit den am besten geeigneten Zustellungen und Schnitttiefen. Wenn ich mit bestimmten Aspekten einer Bearbeitung nicht zufrieden bin, ändere ich einfach das Template. Schon beim nächsten Durchgang ist das Problem behoben.“

Kaum Grenzen für die Automation
Da die Templates ständig angepasst und verbessert werden, sind der Automation praktisch keine Grenzen gesetzt. Die Werkzeugteile werden an einem Tag gefertigt und sind am nächsten Tag bereits in der Presse. „Dies ist der Schlüssel zu unserem wirtschaftlichen Erfolg“, betont Alkner. „In der Prototypenfertigung muss man schnell und vor allem pünktlich zum vereinbarten Termin liefern.“

Der Konstrukteur hat Schablonen für unterschiedlichste Verwendungszwecke erstellt, etwa für verschiedene Stahl- oder Aluminiumarten, Kunden, Zustellungen, Schnittgeschwindigkeiten, Schnitttiefen und für unterschiedliche Anforderungen an die Oberflächenverarbeitung. So lassen sich die NC-Programme für die jeweilige Maschine schnell berechnen.