Fräsmaschine HSC MP9. - Bild: Exeron

Mit der neuen Fräsmaschine HSC MP9 erweitert Exeron die hochgenaue MP-Linie. - Bild: Exeron

| von Sabine Königl

Seit über 30 Jahren bringt Exeron in Sachen Hochgeschwindigkeitsfräsen effiziente Technologie mit maximaler Genauigkeit auf den Markt. Mit der neuen Fräsmaschine HSC MP9 erweitert der Schwarzwälder Maschinenbauer nun die Lücke zwischen den beiden Maschinen HSC MP7 und MP11 und erweitert damit die hochgenaue MP-Linie.

Exeron entwickelt als Systemanbieter an seinem Entwicklungs- und Produktionsstandort in Oberndorf Technologien, die im Sektor des Hochgeschwindigkeitsfräsens für sich stehen. Egal ob in kompakter Größe und mit überschaubaren Investitionskosten oder mit beeindruckendem physikalischem Arbeitsbereich. Und diese Ansprüche an Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Qualität haben die Oberndorfer nun auch bei ihrer neuen HSC MP9 in die Realität umgesetzt.

Ziel der Weiterentwicklung: maximale Präzision

Der Entwicklung für das neue Teammitglied gingen intensive Anwendergespräche voraus, um die Kundenanforderungen genau zu kennen und diese dann in konkrete Entwicklungsfortschritte gießen zu können. Ulf Albrecht vom Design-Engineering bei Exeron fasst es zusammen: „Im Rahmen unserer Modellpflege haben wir viele Verbesserungen für maximale Präzision in unsere MP-Line einfließen lassen und konnten dabei ein sehr interessantes Ergebnis für unsere Kunden erzielen.“

Die HSC MP9 soll Maßstäbe für moderne Hochgeschwindigkeitsfräsmaschinen im High-End-Bereich setzen, vor allem mithilfe zahlreicher Weiterentwicklungen. Die in Portalbauweise konstruierte HSC MP9 gibt es nur als hochleistungsfähige 5-Achs-Konfiguration. Sie knüpft mit ihren Features eng an den großen Erfolg der HSC 600 an. Ganz bewusst setzt diese Variante auf die Gegenlagerlösung für die vierte und fünfte Achse. Möglichkeiten zur Nass-und Grafitbearbeitung runden das breite Anwendungsspektrum ab. Die neue Generation der Heidenhain Steuerungs- und Achsregelungstechnik TNC 640 erlaubt dabei hervorragende Ergebnisse im Zusammenspiel mit den wartungsfreien Lineardirektantrieben. Der an der HSC MP9 erstmals serienmäßig integrierte Touchscreen macht eine noch einfachere, direktere und intuitivere Maschinenbedienung möglich.

Spezielle Kühlung erlaubt hohe Bearbeitungsgeschwindigkeiten

Die Erfüllung höchster Anforderungen im operativen Betrieb macht eine anspruchsvolle Kühlung erforderlich. Das Kühlungskonzept der HSC MP9 umfasst dabei die kombinierte Portal- und Bettkühlung, die Spindel- und Mantelkühlung und die Kühlung sämtlicher Achsen - also von Schlitten, Linearführungen und Antrieben. In Verbindung mit dem durchgängig digitalen Aufbau und der integrierten digitalen Antriebsregelung inklusive Umrichter sind damit höchste Bearbeitungsgeschwindigkeiten bei größtmöglicher Konturgenauigkeit möglich. Im Standard ist auch die Auflösung der Regelungsgenauigkeit auf 0,01 μm enthalten.

Ob klein, mittel oder groß: Die drei Vertreter der HSC Familie bieten optimalen Maschinenbau für Lineardirektantriebe. Darüber hinaus verfügen Sie über ein ganzheitliches Konzept zur aktiven Temperierung der gesamten Maschinenstruktur und besitzen außerdem die Vorbereitung für unterschiedlichste Automatisierungslösungen und Zellenintegration. Der große Abstand zwischen Spindelnase und Tisch sowie der großzügige Z-Fahrweg ermöglichen die hochwertige Bearbeitung auch hoher Werkstücke mit langen Werkzeugen – auch bei großer Spannmittelaufbauhöhe und Palettenadaption.

Der schnelle Werkzeugwechsel mittel eines Doppelgreifers ist bei Exeron Standard. Das Werkzeugmagazin bietet Platz für 120 Werkzeuge. Der automatisiert abgedeckte Laser zur Werkzeugvermessung mit integrierter Werkzeugreinigung und die innenliegende verschmutzungsunempfindliche Spindellängungssensorik komplettieren die Maschinen.

Quelle: Exeron GmbH

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