ZK-Software Alphamodul

ZK-Software Alphamoduli ist herstellerübergreifend entwickelt und funktioniert für die Bereiche Messen, Fräsen, Erodieren, Waschen gleichermaßen gut, ob mit oder ohne automatisiertes Handling. - Bild: Zimmer&Kreim

Eine Befürchtung bei der Implementierung der Software müssen die Softwarespezialisten in den betroffenen Unternehmen immer wieder ausräumen – schließlich ist kein Werkzeugbau wie der andere, und was beim einen läuft, muss deswegen doch beim anderen nicht auch reibungslos funktionieren. Oder?

“Es wird alles laufen, auch wenn es bei Ihnen im Betrieb ganz anders ist als bei anderen Formenbauern”, verspricht ZK-Projektleiter Thomas Fiedler seinen Anwendern. Und er hat offenkundig recht: Mit der ZK-Software Alphamoduli sind die Bedenken vieler Formenbauer bei der Integration von Prozesssoftware hinfällig geworden.

Das kommt unter anderem auch aufgrund der langjährigen Erfahrung und die vielen Inbetriebnahmen der ZK-Software. Erste erfolgreiche Lösungen wurden bereits vor mehr als 20 Jahren entwickelt und am Markt etabliert. Hinzu kommt, dass im Bereich Maschinenanbindung und Prozessverbesserung es kaum einen Hersteller gibt, der sich besser auskennen sollte. Denn den Background für die erfolgreiche Softwareentwicklung holt sich Zimmer&Kreim aus den eigenen Reihen.

Als nach eigenen Angaben einziger Hersteller bietet Zimmer&Kreim seinen Anwendern nämlich einen “Dreiklang” aus Senkerodiermaschinen, Automation und Software und damit ein ganzheitliches Dach, das endlich eine technologie- und prozessübergreifende Lösung für alle Betriebe im Werkzeug- und Formenbau ermöglicht.

Wer sich als EDM-Maschinenhersteller mit den Abläufen in den Betrieben auskennt, sollte, so die Meinung der Zimmer&Kreim-Experten, den Blick für den richtigen Weg haben, Software zu entwickeln. Im Bereich der Automation sieht sich ZK mit seinem umfassenden Wissen als Innovationsführer. Und mit seiner Software nun als ein Spezialanbieter, der sich gezielt den Prozessabläufen im Werkzeug- und Formenbau widmet, der Betriebe berät und individuelle, maßgeschneiderte Lösungen anbietet.

Trends µ-genau

Modular maßgeschneidert
Alphamoduli stellt zahlreiche Einzelmodule bereit. Alle Prozesse zur Verbindung und Darstellung jedes einzelnen Prozessschrittes in der Werkstatt sollen damit abgebildet werden. Dabei sollen die Anwender die Freiheit haben, jedes Einzelmodul so zu wählen und auch wirklich zu nutzen, wie Ihr Betrieb es gerade erfordert. Zu einem späteren Zeitpunkt lässt sich jedes einzelne Modul laut Hersteller individuell anpassen und erweitern. Damit soll der Anwender nur das bezahlen müssen, was er wirklich benötigt. Step by Step soll er seine Module auswählen und sie sie technologie- oder prozessbezogen ergänzen können. So soll sich die Investition auf Lösungen beschränken, die der Anwender zum Investitionszeitpunkt wirklich braucht. Der weitere Ausbau ist später laut Zimmer&Kreim jederzeit möglich.

Transparent und effizient

Zielsetzung des Bereichs ZK-Software ist es, Prozesse transparent und effizient zu gestalten und die Leistungsfähigkeit in jedem Prozessschritt zu erhöhen. Wesentliches Merkmal der Entwicklungen ist dabei laut Zimmer&Kreim, dass von der Anwenderseite her gedacht wird. So ist es die individuelle Einrichtung eines jeden Kunden, die entscheidet, welche Module zum Einsatz kommen.

Das bringt es kurz und bündig auf den Punkt, was die ZK-Software leisten soll. Für die Implementierer spielt es keine Rolle, welcher Maschinenpark in einem Formenbaubetrieb vorzufinden ist. Die Software ist so konzipiert, dass sie mit jeder Werkzeugmaschinensteuerung nahezu aller Hersteller und jeder Fertigungstechnologie funktionieren soll.

Im Vordergrund steht dabei vorrangig der Nutzen für den Kunden in seiner täglichen Arbeit. Eine solche integrierte Lösung nützt vor allem den kleinen und mittleren Betrieben, weil die Software-Anschaffung unabhängig von der bereits vorhandenen Software (ERP oder CAD/CAM) und Hardware (dem eigenen Maschinenpark) getroffen werden kann. Die Daten aus externen CAD- und ERP-Programmen werden über entsprechende Schnittstellen übernommen. Geometrien, Maße und Toleranzangaben gehen dabei in die ZK-Datenbank über und stehen damit in jedem Schritt aller weiteren Arbeitsprozesse zur Verfügung.

Umgekehrt werden diese Daten später wieder für Datenabgleich, Bestandsführung oder Nachkalkulation und Report an das ERP-System zurückgemeldet.

Schritt für Schritt ausbaubar

Die Lösungen von Zimmer&Kreim setzen laut Hersteller genau da an, wo sie gebraucht werden. Step by Step lassen sich die Module dann auch weiter ausbauen und ergänzen. Bezahlt werden nur die, die gebraucht werden. Der weitere Ausbau ist jederzeit möglich. Das Unternehmen hat dazu derzeit 25 Softwaremodule entwickelt, die es jedem noch so kleinen Betrieb ermöglichen sollen, Abläufe zu beschleunigen, Prozesse effizient zu gestalten und nicht zuletzt die Rendite im Betrieb zu verbessern. Ein einfaches und erprobtes System aufeinander aufbauender Softwarebausteine und Schnittstellen integriert alle Maschinentypen in jedem individuellen Prozessschritt.

In einer übersichtlichen Navigationsstruktur sind alle Bedienelemente und Teileeinstellungen leicht zu bedienen. Die Windows-basierte Nutzeroberfläche ist intuitiv und sehr übersichtlich. Der Wechsel in andere Arbeitsbereiche erfolgt über einen einfachen Mausklick.

Die Software ist unter anderem auf dem Zimmer&Kreim-Messestand D78 auf der AMB in Halle 7 zu sehen.

Kontakt:
Zimmer&Kreim GmbH & Co. KG, D-64395 Brensbach, Tel.: 06161-9307-0