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Drahterodieren ermöglicht äußerste Präzision. Mit dem Leitgedanken Industrie 4.0 verlangen Produkte und Prozesse nach einer höheren Stufe der Automation, in der sich selbst kleinste Fehler fatal auswirken können. Je präziser die Komponenten werden, desto mehr muss die Einhaltung der korrekten Bearbeitungswege und die Vermeidung von Kollisionen im Vordergrund stehen.

ZW3D unterstützt die Anwender beim Drahterodieren und setzt bei der Lösung auf den Branchenprimus Peps. Den nahtlosen Übergang zu Peps verspricht ein neues Plug-in. Der Anwender muss nur auf den Knopf drücken, und dann kann er seine in ZW3D konstruierten Daten mit dem etablierten Peps zügig bearbeiten. Finden sich Kollisionen im Programm, kann der Anwender auf unterschiedliche Weise vorgehen. Entweder er verändert den Befehlssatz mit der Kollision manuell, oder er verwendet ein anderes Werkzeug, das beispielsweise durch eine andere Länge die Kollision vermeidet.

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Eureka erlaubt die realitätsgetreue Simulation von Werkzeugwegen mit kompletter Kollisionsüberwachung aller Maschinenkomponenten.

Flexibel und funktional
Ebenso kann das Schwenkverhalten der Achsen verändert werden. Das Peps-Drahterodiermodul ist in enger Zusammenarbeit mit mehreren Maschinenherstellern entwickelt worden. Es verspricht für alle Bearbeitungsaufgaben die erforderliche Funktionalität inklusive Ansteuerung von Rotationsachsen und Handlingsystemen. Eine hilfreiche Funktion ist die Laufzeitberechnung für die Fertigungsplanung, die unter Berücksichtigung der Maschinenkinematik die Laufzeit vorab ermittelt. Das Mehrachsen-Draht­erodieren steuert die Positionierung, die Synchronbearbeitung und die Bearbeitung mit konstanter Werkstückrotation. Für das Modul 3D-Drahterodieren gibt es in Peps einen schnellen Zugriff auf alle für die Bearbeitung relevanten Einträge über die komfortable Systemsteuerung. Die 3D-Maschinensimulation umfasst auch die Spannmittel und die Rotationsachse und zeigt Bahnverschiebungen, Entformbarkeits- und Kollisionskontrolle.

Trends µ-genau

Kollaboratives System
ZW3D präsentiert sich als eine benutzerfreundliche, kollaborative Umgebung von der Konzeptentwicklung bis zum fertigen Produkt. ZW3D verfügt über ein Datenaustauschsystem, das eine effiziente Wiederverwendung und gemeinsame Nutzung von Designs ermöglicht. Es unterstützt Formenbaufunktionalitäten und bietet eine intelligente, anpassbare CNC-Bearbeitung mit Unterstützung für zwei bis fünf Achsen. Die CAD/CAM-Funktionalität von ZW3D beruht auf der VX-Technologie. Das Unternehmen encee betreut in Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 1000 Anwender in den Bereichen Industriedesign, Werkzeug- und Formenbau, Kunststofftechnik, Maschinenbau sowie in der Luft und Raumfahrttechnik.

Drei Ausbaustufen wählbar
Unter drei Modulen kann der Anwender wählen: Peps light, Peps STD und Peps Pro. Alle drei sind direkt an ZW3D angebunden und können auf Knopfdruck die Daten aus dem 3D- und 2D-Bereich übergeben. Der Unterschied der Versionen ist leicht zu erkennen. Peps light ermöglicht einfache Taschen mit konstanter Konik. Peps STD übernimmt alle Formen von Taschen mit variabler Konik. Peps Pro ist zusätzlich mit dem Modul „Wire-Expert“ (automatische Feature-Erkennung und Technologiezuweisung) versehen.

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Die Peps-Module sorgen für eine nahtlose und durchgängige Anbindung von ZW3D an die Welt des Drahterodierens.
Bilder: encee

Die realitätsgetreue Simulation von Werkzeugwegen mit kompletter Kollisionsüberwachung aller Maschinenkomponenten wird immer wichtiger. Mit Eureka werden 5-Achs- und Mehrseitenbearbeitung sowie die Bearbeitung von komplexen Geometrien mit besonderen Aufspannungen unterstützt. Die virtuelle Maschine unterstützt bei der Notwendigkeit, kollisionsfreie Programme zu erhalten. Die vollständige 3D-Simulation des NC-Codes bietet Eureka, wie Bastian Weimer, Vertriebsleiter der encee CAD/CAM Systeme GmbH, Kümmersbruck, erklärte. Die „Virtual Machining Software“ ermöglicht die realitätsgetreue Simulation von Werkzeugwegen .

Die „Virtual Machining Software“ Eureka kommt vom italienischen Hersteller Roboris. Die Einsatzgebiete als NC-Simulator liegen in mechanischen Werkstätten, Programmierbüros, und sie helfen bei der Programmierung von Robotern.