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Entscheidend: die richtige Finanzierung. - Bild: vege - Fotolia.com

Die zunehmende internationale Wettbewerbsintensität sowie neue Trends wie Industrie 4.0 erfordern kontinuierliche Investitionen, um langfristig wettbewerbsfähig zu sein. Im komplexen Tagesgeschäft sind zudem Großprojekte vorzufinanzieren und Schwankungen von Zahlungseingängen abzufedern. Für die Sicherstellung einer hohen Wirtschaftlichkeit im Projektgeschäft sowie bei Investitionen ist die Kenntnis über die Möglichkeiten erfolgreicher Finanzierungsformen daher unabdingbar.

Es existieren viele interne und externe Finanzierungsmöglichkeiten, die sich hinsichtlich ihrer Rahmenbedingungen, Finanzierungsumfänge, Laufzeiten und Sicherheiten unterscheiden.
Für eine vorausschauende Planung der Finanzierung von Investitionen und Werkzeugprojekten müssen geeignete Finanzierungsformen ausgewählt werden.

Die gängigsten Finanzierungsformen im Werkzeugbau lassen sich in die fünf folgenden Felder unterteilen: Innenfinanzierung, Finanzierung von Investitionsgütern, Wachstumsfinanzierung, Finanzierung von Aufträgen und Projekten sowie Working-Capital-Finanzierung.

Innenfinanzierung

Die Innenfinanzierung beschreibt die Freisetzung von finanziellen Mitteln aus dem eigenen Unternehmensvermögen sowie der Optimierung der Erträge oder der Kreditoren- und Debitorenlaufzeit ohne Zufuhr externer Finanzierungsmittel. Dies sorgt für stabile und steigende Eigenkapitalquoten und Liquiditätsreserven.

Neben der Unabhängigkeit von externen Kapitalgebern fallen auch keine Finanzierungskosten in Form von Zinsen oder Gebühren an. Zudem wird die Bilanz nicht durch Verbindlichkeiten beeinflusst. Jedoch setzt die Innen­finanzierung ein ertragsstarkes Geschäftsmodell voraus, das ausreichend Erträge erwirtschaftet.

Im Einzelnen zählen zu dieser Finanzierungsform auch die Cashflow-Optimierung, die Umschichtungsfinanzierung sowie die Optimierung der Kreditoren- und Debitorenlaufzeit.

Trends µ-genau

Finanzierung im Werkzeugbau
Die Frage nach den Erfolgsfaktoren von Finanzierungsinstrumenten im Werkzeugbau haben die Experten der WBA Aachener Werkzeugbau Akademie und die En.Value-Management-Spezialisten in einer gemeinsam erarbeiteten Studie umfassend beantwortet. Die in Kooperation veröffentlichte Studie "Erfolgreich Finanzieren im Werkzeugbau" gibt einen ausführlichen Überblick über klassische und alternative Finanzierungsformen im Werkzeugbau. Die vollständige Studie kann kostenlos auf der Webseite der WBA heruntergeladen werden:
http://werkzeugbau-akademie.de/angebot/downloads/

Mittel für Investitionsgüter

Beim Kauf von Investitionsgütern sind Werkzeugbaubetriebe längst nicht mehr ausschließlich auf Eigenmittel oder altbewährte Finanzierungsformen wie den klassischen Bankkredit angewiesen. In den letzten Jahren haben alternative Finanzierungsformen wie das Leasing von Sachanlagen auch im Werkzeugbau immer mehr an Bedeutung gewonnen. Beide Möglichkeiten, der klassische Bankkredit sowie das Leasing, eignen sich zur Finanzierung von Investitionsgütern.

Neben den klassischen Bankkrediten gewinnen alternative Finanzierungsformen zunehmend an Bedeutung, darunter vor allem die Direktanlage von Investoren in einem Unternehmen.
Immer mehr kleine und mittelständische Betriebe entdecken aber auch den Kapitalmarkt als eine für sie angemessene Finanzierungsmöglichkeit. Dementsprechend lässt sich Wachstum über Banken, Direktanleger, den Kapitalmarkt sowie über Fördermittel finanzieren.

Finanzierungsformen
Welche Maßnahme ist für welchen Investitionsfall geeignet – die Finanzierungsformen im Werkzeugbau. – Bild: WBA