Mit einem leistungsfähigen Fahrständerkonzept, großzügiger Ausstattung und anwenderorientierten Optionen soll die neue MaxxMill 350 beim Anwender punkten.

Mit einem leistungsfähigen Fahrständerkonzept, großzügiger Ausstattung und anwenderorientierten Optionen soll die neue MaxxMill 350 beim Anwender punkten.

Ihre Merkmale setzen laut Hersteller Benchmarks in ihrer Klasse: Die neue MaxxMill 350 von Emco soll bei anspruchsvoller 5-Seiten-Bearbeitung kleiner Werkstücke mit höchster Thermostabilität und Bearbeitungsgenauigkeit überzeugen. Ein zeitgemäßes und leistungsfähiges Fahrständerkonzept in Kombination mit einem massivem Schwenkrundtisch, kompaktem Design mit geringer Aufstellfläche und einem großen Arbeitsraum soll beim Anwender punkten. Mit hochwertiger Steuerungstechnik, einer optimalen Späneentsorgung, umfangreichen Optionen und vor allem ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis wollen die Werkzeugmaschinenspezialisten ihre Anwender überzeugen.

Emco entwickelt und baut die MaxxMill 350 in enger Zusammenarbeit mit der italienischen Tochter Emco Famup, einem Spezialisten für vertikale Fräszentren. Die gemeinsame Expertise der beiden Unternehmen und das umfangreiche Know-how der Mitarbeiter soll eine hohe Qualität des 5-Achs-Bearbeitungszentrums gewährleisten.

Der Werkzeug- und Formenbau, aber auch der allgemeine Maschinenbau, die Feinmechanik, die Medizintechnik, die optische Industrie, Lohnfertiger und Ausbildungsbetriebe sollen mit der MaxxMill 350 eine wirtschaftliche Lösung finden, die ihren Bedürfnissen entspricht. Werkstücke von 250 x 250 x 250 mm mit einem Gewicht von bis zu 50 kg bearbeitet die MaxxMill 350 in einer einzigen Aufspannung auf fünf Seiten.

Zahlreiche Optionen verfügbar

Die Verfahrwege des Bearbeitungszentrums betragen 350 mm in der X-, 250 mm in der Y- und 300 mm in der Z-Achse. Die C-Achse des Rundtisches dreht endlos über 360° hinaus, und der Schwenkbereich der B-Achse deckt ± 100° ab. Bis zu 7  kW leistet die mechanische Hauptspindel mit einem Drehmoment von maximal 41 Nm und bis zu 12 000 min-1. Optional steht dem Anwender auch eine wassergekühlte Motorspindel mit 18 kW Antriebsleistung und maximal 24 000 min-1 zur Verfügung.

Trends µ-genau

Nachbearbeitung reduzieren

In Verbindung mit dem 5-Achs-Fräskopf der Dynamill verspricht Emco den Nutzern Bearbeitungsergebnisse, die ihnen Nachbearbeitung ersparen oder auf ein Minimum reduzieren soll. Aufgrund der hohen Beweglichkeit der C-Achse von ± 185° sowie der A-Achse von ± 110° kann der Anwender das Werkzeug immer entsprechend der jeweiligen Frässtrategie optimal anstellen.

Beim Werkzeugmagazin hat der Anwender die Wahl zwischen 20, 30 oder 50 Werkzeugplätzen. Die Werkzeugaufnahme erfolgt gemäß ISO30 DIN69871 mit Anzugsbolzen DIN69872 oder HSK-A40. Der Werkzeugdurchmesser kann je nach Magazin 50, 63 oder 100 mm betragen, die Länge bis zu 200 mm bei maximal 5 kg Gewicht. Bei der Steuerungstechnologie kann der Anwender zwischen der leistungsfähigen Heidenhain TNC620 oder der ebenfalls leistungsstarken Siemens 840D Solution Line wählen.

Modulare Portalfräsmaschine

Die modular aufgebaute Portalfräsmaschine Dynamill soll ihre Stärken im Werkzeug-, Modell- und Formenbau zeigen und ist unter anderem für die großvolumige Stahl-, Aluminium- und Ureol-Bearbeitung konzipiert. Der Verfahrweg in der

Emco Dynamill

Die modular aufgebaute Portalfräsmaschine Dynamill soll ihre Stärken bei Einsätzen im Werkzeug-, Modell- und Formenbau zeigen.
Bilder: Emco

X-Achse beginnt bei 4500 mm, in der Z-Achse reicht er bis zu 2500 mm und in der Querachse (Y) bis zu 4000 mm. Der robuste und modulare Maschinenaufbau mit zahlreichen Ausführungsvarianten und Optionen erlaubt eine hohe Ausrichtung an individuellen Anwenderanforderungen.

Die Vorschub- und Achsenverfahrgeschwindigkeit aller Linearachsen beträgt 40 m/min bei einer Positioniergenauigkeit deutlich unter den Vorgaben lt. VDI / DGQ 3441. Die hohe Beschleunigung von 2,5 m/s² der Linearachsen erreicht die Maschine aufgrund eines spielfreien Ritzel-Zahnstangenantriebs. Dies ist für den im Werkzeug- und Formenbau wichtigen Umkehrbetrieb von hoher Bedeutung.

Kernkomponenten wie die Spindelköpfe werden bei Mecof selbst entwickelt, gefertigt und montiert. Auch hier stehen dem Anwender bei der Dynamill verschiedenste Versionen zur Auswahl: vollautomatische Fräskopfwechselsysteme, mechanische Universalfräsköpfe bis 1200 Nm und 6000 min-1 sowie Elektrospindeleinheiten als Universal- und Gabelköpfe bis 120 Nm und 30 000 min-1

Das automatische Spindelkopfwechselsystem gestattet es, für Schrupp- wie auch Schlichtbearbeitung auf die optimalen Spindelköpfe zu wechseln. Ein Platz in der Spindelkopfablage für einen dritten Spindelkopf steht zur Verfügung. Die Ablagestation ist außerhalb des Bearbeitungsbereiches sicher geschützt vor Kühlmitteln und Spänen angeordnet.

Hohe Temperaturstabilität

Zentraler Erfolgsfaktor für die Genauigkeit ist die Temperaturstabilität – Mecof hat dafür eine ausgeklügelte maschineninterne Temperierung über kontrollierte Kühlprozesse aller Medien und Maschinenbaugruppen wie Achsantriebe (teilweise wassergekühlt) und Fräskopfeinheiten mit einem geschlossenen Kühlkreislauf entwickelt. Zusatzeinrichtungen wie innere Kühlmittelzufuhr, Öl-Luft-Kühlsysteme, Werkzeugwechselsysteme mit bis zu 96 Plätzen, Vorschubkraftüberwachung, verschiedene Messtaster, Video-Überwachung der Bearbeitung, druckluftbeaufschlagte Führungsbahnabdeckung, Absauganlagen oder die Ausstattung für Ferndiagnose sind Optionen, die das Potenzial der Dynamill noch besser ausschöpfen sollen.

Kontakt: Emco Maier Ges.m.b.H., www.emco-world.com
Moulding Expo: Halle 8, Stand B 28