Anschlagpunkt, RUD

Der Anschlagpunkt dreht sich beim Heben der Last immer sofort in Kraftrichtung. - Bild: RUD

Die sofortige Ausrichtung des Anschlagpunkts in Kraftrichtung stellt sicher, dass ein gefährliches Stehenbleiben des Bügels und damit hohe Scherkräfte konstruktiv verhindert werden. Damit ist das gefürchtete ruckartige Absacken der Last aufgrund eines plötzlichen Umschlagens des Bügels ausgeschlossen. Außerdem ermöglicht der Anschlagpunkt laut RUD bis zu 30 Prozent höhere Tragfähigkeiten. Ein RFID-Transponder zur Vereinfachung von Betriebsmittelprüfungen ist serienmäßig verbaut.

Arbeit leichter und sicherer gestalten

Der RUD ACP-Turnado soll die Defizite herkömmlicher zentrischer Anschlagpunkte eliminieren. Er soll Anwendern die Arbeit erheblich erleichtern und sie wesentlich sicherer gestalten. Der RUD ACP-Turnado räumt daher vor allem mit zwei bekannten Schwächen herkömmlicher zentrischer Anschlagpunkte auf. Bleibt ihr Bügel beim Anheben von Lasten in der „Worst-Case-Position“ stehen, wirken große Scherkräfte und Biegemomente auf ihn ein. So kann es zu Beschädigungen bis hin zum Bruch kommen. Dreht sich der Bügel dann plötzlich aus dieser Position heraus, sackt die Last meist ruckartig nach unten. Schäden an Last, Anschlagmittel und Krankomponenten sind oft die Folge.

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Dank der speziellen Konstruktion des RUD ACP-Turnado ist ein Stehenbleiben des Bügels ausgeschlossen. Das Herz dieser Mechanik ist eine Feder, die jene fatale 90°-Stellung des Bügels verhindert und ihn vor dem Anheben in Richtung der optimalen Krafteinleitung bewegt. Da es keine „Worst-Case-Position“ mehr gibt, ist auch ein schlagartiges Absacken der Last nicht mehr möglich. Hersteller RUD spricht in Bezug auf den ACP-Turnado vom „weltweit ersten intelligenten Anschlagpunkt“.
Hinzu kommt: Die Bauformen anderer zentrischer Anschlagpunkte begünstigen das Verklanken des Hakens im Bügel und erschweren so einen sicheren Sitz sowie eine optimale Kraftübertragung. Das runde Bügeldesign des RUD ACP-Turnado stellt dagegen einen zuverlässiger Sitz des Hakens sicher.

Zähe und feste Schraube für extreme Belastungen

Da die Schraube am kritischen Übergang vom Anschlagpunkt zur Last extremen Belastungen ausgesetzt ist, haben die Entwickler auch diese erheblich optimiert. Zum einen besteht die RUD-ICE-Bolt-Schraube aus einem speziell für diesen Einsatz entwickelten Stahl, der maximale Festigkeit mit sehr hoher Zähigkeit verbindet. Deshalb hält sie statisch und dynamisch besonders hohen Biegebelastungen stand. Zum anderen wurde sie an den meistbeanspruchten Stellen verstärkt und optimiert. Im Zusammenspiel dieser Faktoren wurde die Tragfähigkeit der Schraube um bis zu 30 Prozent gegenüber vergleichbaren Baugrößen erhöht.
Neben sicherheitsrelevanten Aspekten bietet der RUD ACP-Turnado Vorteile beim Handling. So lässt sich mit Verschleißlinsen an kritischen Punkten der Kraftübertragung leicht beurteilen, ob der Anschlagpunkt bereits die Ablegereife erreicht hat. Außerdem verfügt die Schraube über einen drehbaren Kombikopf, der unverlierbar verbaut und dennoch austauschbar ist: ein im Alltag nützliches Produktmerkmal, das das Handling spürbar erleichtert. nh

Trends µ-genau

RFID seriengemäß an Bord

Da in immer mehr Ländern aufwendige Prüfungen von Anschlagmitteln und eine rechtssichere Dokumentation vorgeschrieben sind, verbaut RUD seriengemäß RFID-Tags – auch im neuen RUD ACP-Turnado. Damit lässt sich der Anschlagpunkt über eine werkseitig vergebene ID-Nummer eindeutig via Auslesegerät – ebenfalls im RUD-Sortiment – oder Smartphone identifizieren, und die Prüfergebnisse lassen sich entsprechend zuordnen. Dieses Verfahren verringert Inspektionskosten und -zeiten und führt zu deutlich mehr Prozesssicherheit, da Fehler vermieden werden können. Betreiber von Anschlagmitteln können Prüfdaten und Dokumente wahlweise in eigenen Datenbanken verwalten oder dazu die Spezial-Software Aye-D.Net nutzen, ein cloudbasiertes Betriebsmittelverwaltungs-Tool, angeboten von Syfit, einem Partnerunternehmen von RUD.