Oberflächenbearbeitung im ENESKApostpro von joke

Der Zugriff und die Gummihandschuhe sind beim System ENESKApostpro ergonomisch optimiert. So lässt sich die Arbeit für den Bediener angenehm gestalten. - Bild: joke

In der additiven Fertigung wiederholen sich einige Aufgabenstellungen immer wieder. Der augenfälligste Unterschied liegt dabei oft in den unterschiedlichsten Werkstoffen begründet: Verwendet werden unter anderem Kunststoffe wie Polyamid, Peek oder Polypropylen und Metalle wie Alumium, Edelstahl oder Titan.

Im weiten Spektrum der industriell genutzten generativen Fertigung arbeiten sehr viele Verfahren mit einem Pulverbett. Hier sind die Werkstücke im Anschluss an die Produktion von Restpulver zu befreien. Die additiv gefertigten Bauteile müssen zudem von der Substratplatte gelöst werden. Und darüber hinaus muss man die im Fertigungsprozess notwendigen Supports oder Stützstrukturen entfernen.

Nach den Grundschritten geht es an die Details: Die Oberflächen der Werkstücke werden in der regel manuell für das Finishing vorbereitet. So wird in vielen Fällen die Oberfläche erst grob und und dann fein bearbeitet. Mit der ENESKApostpro von joke können alle diese verschiedenen Bearbeitungsschritte an einem Ort erledigt werden. Und zwar ohne lästige Schutzanzüge.

Große Teile entgraten, fräsen, schleifen und polieren

ENESKApostpro von joke
Aufgrund der großen Glaskuppel hat man beim ENESKApostpro nicht nur eine sehr gute Sicht auf die zu bearbeitenden Bauteile – sie macht auch das Beladen sehr einfach. - Bild: joke

Im knapp einen Quadratmeter großen Innenraum der ENESKApostpro haben selbst die größten Druckplatten genug Platz. Integrierte Steuergeräte treiben elektrische und pneumatische Werkzeuge für das Entgraten, Fräsen, Schleifen oder Polieren an.

Aktuell lassen sich drei unterschiedliche Mikromotoren gleichzeitig anschließen. Das reduziert die Rüstzeiten und ermöglicht ein schnelles und vielseitiges Bearbeiten.

Die Werkzeuganschlüsse sind kompatibel mit den Handstücken und Feilmaschinen der ENESKA-Serie. Auch Zubehör wie Lupen, Drehteller oder Magnetspannkugeln kann verwendet werden.

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Professionelle Protektion im Postprocessing – der Name für die neue Systemlösung von joke Technology war schnell gefunden: ENESKApostpro! Dahinter steckt ein dichter, komplett eingehauster Arbeitsraum, ausgestattet mit elektrischen und pneumatischen Werkzeugen sowie leistungsstarken Absaugvorrichtungen. Diese in mehrfacher Hinsicht intelligente Lösung für alle Postprocessing-Arbeiten wird auf der Formnext 2019 in Frankfurt dem Fachpublikum präsentiert. Besuchen Sie joke Technology auf der Messe in Halle 11 am Stand B41!

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Gesundheitsgefahr nach dem 3D-Druck vermeiden

Freiblasen im ENESKApostpro
Im abgeschlossenen Arbeitsraum des ENESKApostpro lassen sich Werkstücke und Abfälle, aber auch der Innenraum selbst freiblasen - die leistungsfähige Absaugung sorgt dafür, dass keine Stäube in die Umgebung gelangen. - Bild: joke

Additive Fertigungsverfahren verbreiten sich rasant. Aus gutem Grund rücken jetzt Sicherheit und Arbeitsschutz immer mehr in den Fokus. Entpulverung, Supportentfernung, Oberflächenbearbeitung und Finish setzen Pulverreste und Stäube frei. Diese Stäube sind lungengängig und hautreizend. Teilweise können sie sogar stark explosiv sein.

Im Arbeitsalltag sind die gesundheitlichen Begleiterscheinungen von Staub oft nicht direkt offensichtlich, sie werden oft erst bemerkt, wenn es bereits massive Gesundheitsbeschwerden gibt. Die Risiken, die von den kleinen Partikeln ausgehen, werden deshalb sowohl von den Mitarbeitern als auch von den Arbeitgebern nicht selten unterschätzt ― mit teils fatalen Folgen für die Gesundheit.

Der Sicherheitsstandard beim manuellen Nachbearbeiten reicht in vielen Unternehmen nicht aus. Schutzanzüge werden oft nur bei einzelnen Arbeitsschritten getragen. Zudem helfen sie nicht gegen die Verpuffungsgefahr. Und manche Entgratboxen auf dem Markt sind gerade einmal bessere Schutzbrillen. Sie halten die Stäube nicht zurück.

Mit der ENESKApostpro lassen sich alle Arbeitsschritte ausführen. Der Bediener hat dabei keinen Kontakt zu den Werkstoffen und den Feinstäuben. Das bedeutet mehr Sicherheit für Anwender und Betrieb.

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Ob Restpulver, die Substratplatte oder Supports entfernt, die Oberflächen geglättet oder das Finish vorgenommen werden muss - mit der ENESKApostpro können die verschiedensten Bearbeitungsschritte erledigt werden. In ihrem knapp einen Quadratmeter großen Innenraum haben selbst die größten Druckplatten genug Platz.

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Stäube gelangen nicht nach draußen

ENESKApostpro von joke - Innenraum
Der dichte, komplett eingehauste Arbeitsraum des ENESKApostpro ist mit verschiedenen elektrischen und pneumatischen Werkzeugen sowie leistungsstarken Absaugvorrichtungen mit Explosionsschutz ausgestattet. - Bild: joke

Die lungengängigen Stäube, die beim Postprozessing freigesetzt werden, sind unter anderem für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich. Deshalb hat joke das System ENESKApostpro komplett eingehaust und verschlossen. Es verfügt über sichere Absaug- und Filtereinrichtungen.

Aus dem Arbeitsbereich können keine Stäube austreten. Bevor die Anlage sich öffnen lässt, gibt es eine etwa zehnsekündige Nachsaugphase. Damit wird erreicht, dass keine Stäube mehr vorhanden sind, die in die Umgebung entkommen können. Erst dann entriegelt sich die Glaskuppel, und das fertige staubfreie Werkstück kann entnommen werden. Rw

Checkliste: Sieben goldene Regeln gegen den Staub

Beim Bearbeiten vieler Werkstoffe lässt sich die Entstehung von Staub nicht ganz vermeiden. Wer einige wenige Leitlinien beachtet, kann jedoch sehr zuverlässig verhindern, dass dabei Probleme entstehen. Wir haben deshalb für Sie "Sieben goldene Regeln gegen den Staub" zusammengestellt.

Regel 1: Lassen Sie Staub gar nicht erst entstehen!
Staub, der nicht entsteht, kann auch nicht zu einer Gefahr werden. Leider lässt sich das nicht immer vermeiden. Allein deshalb gibt es sechs weitere Regeln.

Regel 2: Verwenden Sie ein geschlossenes System!
Wenn Staub entsteht, verhindern Sie damit zuverlässig, dass er in die Umgebung austritt.

Regel 3: Saugen Sie Staub da ab, wo er entsteht!
So halten Sie den Bereich, auf den Sie achten müssen, so klein wie möglich.

Regel 4: Entsorgen Sie auch Abfälle möglichst staubfrei!
So bringen Sie - trotz größter Vorsicht beim Bearbeiten und im Umgang mit den Werkstücken - nicht doch noch ungewollt Staub in die Umgebung.

Regel 5: Halten Sie die Arbeitskleidung sauber!
Geschlossene Systeme sorgen dafür, dass die Kleidung gar nicht erst verschmutzen kann.

Regel 6: Arbeiten Sie mit Atemschutz bei Staubentstehung!
Der optimale Atemschutz ist nicht der, der passgenau um Mund und Nase des Bedieners abschließt. Sondern das geschlossene System, das den Staub gar nicht erst nicht in die Umgebung und damit in die Atemluft entlässt.

Regel 7: Machen Sie ihren Arbeitsplatz regelmäßig gründlich sauber!
Am besten ist es, wenn das so geschieht, dass kein Mensch mit Staub in Kontakt kommt und die beispielsweise beim Ausblasen aufgewirbelten Partikel zuverlässig abgesaugt werden. Hier wird einer der großen Vorteile geschlossener Systeme deutlich.