Der Roboter in Aktion. - Bild: Mastercam

Der Roboter übergibt die Spannpyramide mit drei Schraubstöcken in die Bestückungsschleuse. - Bild: Mastercam

Die Recker Technik ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Eschweiler, das sich auf die präzise Herstellung von Dreh- und Frästeilen aller Art spezialisiert hat. Gegründet wurde das Unternehmen als Recker Technik im Jahre 1995 von dem Geschäftsführer Andreas Recker. Die ersten Präzisionsdrehteile wurden noch auf konventionellen Drehmaschinen gefertigt, aufgrund der sehr guten Auftragslage und des Perfektionsanspruchs wurde die erste CNC-Drehmaschine bereits nach kürzester Zeit erworben. Heute arbeiten rund 15 Mitarbeiter auf über 700 Quadratmetern. Im beeindruckenden Maschinenpark sind 18 moderne Maschinen in Betrieb.

Hergestellt werden komplexe und qualitativ hochwertige Drehteile mit bis zu einem Meter Durchmesser, sowie Frästeile mit bis zu 2,6 Meter Länge. Verarbeitet werden dabei alle gängigen Materialien. Auf Kundenwünsche geht man ganz individuell und intensiv ein und auch Flexibilität wird bei der Recker Technik großgeschrieben. Das schlägt sich auch in dem breit gefächerten Kundenstamm nieder. Von der Nahrungsmittelindustrie bis hin zum Werkzeug- und Sondermaschinenbau: im eigenen Maschinenpark werden vielfältige Teile für unterschiedlichste Industriezweige gefertigt.

Das neue Herzstück der Fertigung ist eine moderne Fertigungszelle mit einem sehr hohen Automatisierungsgrad. Diese besteht aus drei 5-Achs-Bearbeitungszentren vom Typ Mikron Mill E 700 U. Alle drei Maschinen sind mit einem automatischen Nullpunkt-Spannsystem versehen. Dadurch können Paletten automatisiert von einem 6-Achsen-Roboter be- und entladen werden.

Der Roboter hat dabei Zugriff auf 130 Palettenplätze. Egal ob Spanntürme, Spannpyramiden oder Einzelschraubstöcke, die Auswahl an Spannsystemen scheint grenzenlos. Auch das Einbringen von Einzel-Rohteilen ist über den Roboter problemlos möglich.

Gruppenbild. - Bild: Mastercam
v.l.n.r.: Andreas Recker (Geschäftsführer Recker Technik), Marco Waurich (Maschinenführer), Daniel Schultes (Fertigungsleitung Frästechnik), Stefan Salmen (MDM-Projektleitung, InterCAM-Deutschland) - Bild: Mastercam

Man geht mit der Zeit bei Recker Technik, deswegen ist Industrie 4.0 ein großes Thema. 2019 hat sich das Unternehmen für den Einsatz der CAD/CAM-Software Mastercam als auch des Fertigungsdatenmanagements MDM der MDM Software GmbH entschieden. Die Entscheidung für den Einsatz von MDM lag vor allem in der Zentralisierung aller Daten, wie beispielsweise der Spannmittelbilder: „So haben wir alle relevanten Daten an einem Ort gesammelt und können immer darauf zugreifen. Die Arbeit wird dadurch viel strukturierter und die Zeiteinsparung ist enorm,“ so der Geschäftsführer Andreas Recker.

Fertigungsdaten-Software erleichtert Arbeitsalltag

Die moderne Fertigungsdaten-Software ermöglicht eine schnelle und einfache Organisation des Shopfloors. Bei der Fertigung anfallende Dokumente wie CAD-Zeichnungen, Werkzeuglisten oder Einrichteblätter lassen sich effizient und intelligent archivieren. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Organisation und Archivierung der NC-Daten. Durch einen Mausklick werden sie in das entsprechende Maschinenverzeichnis transferiert und können automatisiert zurückgeholt werden. Alte Programme werden nicht überschrieben, sondern intelligent abgelegt! Revisionen können einfach nachvollzogen werden und doppelte NC-Daten in Maschinenspeicher oder Netzwerklaufwerken gehören der Vergangenheit an.

Dank der zentralen Ablage haben die Mitarbeiter die Möglichkeit von verschiedenen Orten auf die Daten zuzugreifen und diese zu bearbeiten. Vorteile, wie die automatische Dokumentation der Fertigungsaufträge oder die automatische Protokollierung von Änderungen, erleichtern den Arbeitsalltag enorm.

Die Recker Technik profitiert von all diesen Vorteilen. Die Anbindung des Systems erfolgte innerhalb kürzester Zeit und ganz unkompliziert. Gerade die intuitive Struktur, Übersichtlichkeit und Einfachheit überzeugt den Geschäftsführer: „Besonders, dass das Programm nicht so überladen ist wie viele andere Programme in diesem Bereich, überzeugt mich. Es wird Fokus auf die wichtigsten Funktionen gelegt, was Übersichtlichkeit erzeugt.“

Software-Funktionen sind leicht zu erlernen

Alle wichtigen Operationen können so innerhalb kürzester Zeit erlernt werden. Derzeit wird MDM im CAM-Programmierbüro in Kombination mit der CAD/CAM-Software Mastercam eingesetzt. Durch die nahtlose Integration beider Systeme werden Werkzeuglisten und Einrichtepläne mit nur wenigen Mausklicks erstellt und der Fertigung bereitgestellt.

Ein weiterer MDM-Arbeitsplatz wird am Kommando-Stand der Fertigungszelle eingesetzt. Der Einrichter erhält dort alle Informationen um die Aufträge in die Zellensteuerung einzupflegen und die Palettenplätze zu bestücken. Zum Schluss wird das NC-Programm aus dem MDM-System in die Fertigungszelle übertragen, sodass diese in den mannlosen Betrieb über Nacht starten kann. MDM ermöglicht hier ein schnelles und unkompliziertes Arbeiten auf höchstem technischem Niveau.

Zentraler Kommandostand der Fertigungszelle. - Bild: Mastercam
Zentraler Kommandostand der Fertigungszelle mit Anbindung zum Datenmanagement MDM. - Bild: Mastercam

Betreut wird das Unternehmen von der InterCAM-Deutschland, deutscher Distributor von MDM und Mastercam. Andreas Recker lobt die Zusammenarbeit als positiv und sehr konstruktiv: Individuelle Anforderungen werden innerhalb kürzester Zeit geprüft und umgesetzt. Auch der allgemeine Support wird als sehr positiv und umfangreich empfunden, bei Fragen ist immer ein Ansprechpartner verfügbar.

Andreas Recker kann MDM nur empfehlen: „MDM ist eine Bereicherung für jede Fertigung, vom Kleinbetrieb bis hin zum Großunternehmen. Um konkurrenzfähig bleiben zu können werden Übersichtlichkeit, Zeiteinsparung und Zentralisierung immer wichtigere Themen und MDM ist hierbei eine sehr große Unterstützung. Seit wir mit MDM arbeiten hat sich unsere Produktivität enorm gesteigert. Von meiner Seite aus absolut empfehlenswert.“

Quelle: Intercam-Deutschland GmbH

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