Tulip Head. - Bild: Dijet

Neu im Portfolio von Dijet: der Tulip Head. - Bild: Dijet

| von Sabine Königl

Der Werkzeughersteller Dijet beliefert heute aus dem Europäischen Headquarter in Düsseldorf Industriepartner mit hochwertigen Fräswerkzeugen rund um Europa und bis nach Südafrika. Neu im Programm sind Tools mit spezieller Formgebung wie etwa der Tulip Head.

Das Unternehmen wurde 1938 als Kobayashi Industrial Co., Ltd. in Osaka gegründet und 1954 in ‚Dijet Industrial Co. Ltd.‘ umbenannt. Dijet ist eine Wortschöpfung aus DI – härter als Diamant und Jet – schneller als ein Düsenjet. Vom Yodo-River an den Rhein – 9.225 Kilometer von Osaka entfernt, wurde 2015 eine Niederlassung in Düsseldorf eröffnet. Seit nunmehr 82 Jahren entwickelt Dijet neue Fertigungsmethoden und bringt innovative Materialien auf den Markt – wie etwa im März 1971: Cermet SUZ ist die weltweit erste Titan-Carbid-Legierung.

Dijet punktet mit eigenen Werkstoffen

Eigene Werkstoffe von höchster Präzision machen Dijet zum geschätzten Partner in allen Fertigungsbereichen. Das Unternehmen widmet sich der Herstellung von Hartmetall-Werkzeugen aus Kalziumkarbid – von der Entwicklung eigener Materialien/Legierungen bis zu der Fertigung von leistungsstarken Produkten. Alle Werkzeuge werden in Japan hergestellt. Die Produktionsanlage in der Präfektur Mie auf der Hauptinsel Honshu befindet sich etwa 100 Kilometer entfernt vom Hauptquartier in Osaka.

Dijet entwickelt eigene Materialien und hitzebeständiges Hartmetall sowie innovative Fertigungsmethoden mit geringsten Toleranzen, wodurch in der Herstellung eine äußerst geringe Abweichung von sechs µm eingehalten werden kann. Insbesondere Unternehmen aus den Bereichen Werkzeug- und Formenbau, sowie Luft- und Raumfahrtindustrie gehören zu der Zielgruppe und den Anwendern, aber auch Automobilhersteller, Hochbau und Energie zählen zur Zielgruppe.

Leichtbauwerkstoffe erfordern spezielle Werkzeuge

Bei der Herstellung von Karosseriebauteilen oder einem Flugzeugrumpf greift man heute auf Leichtbauwerkstoffe, wie zum Beispiel Aluminium-Lithium-Legierungen zurück. Mit Hochleistungswerkzeugen wie Mirror Head und Aero Chipper werden bauteilspezifische Zerspanungslösungen zur Fertigung dieser Komponenten entwickelt. Gerade auch da, wo es auf Gewichtsersparnis ankommt – wie in der Luft- und Raumfahrt – punktet der Mirror Ball. Komponenten von höchster Präzision gelingen durch geringste Fertigungstoleranzen. Dabei ist es Dijet gelungen, bei einem Werkzeug, welches aus drei Komponenten besteht (Schaft, Halter und Schneidplatten), eine höhere Präzision zu erreichen, als vergleichbare Produkte anderer Hersteller, die lediglich aus einem Stück bestehen.

Der Tulip Head. - Bild: Dijet
Tulip Head. - Bild: Dijet

Neu im Portfolio von Dijet ist der sogenannte Tulip Head. Es handelt sich hierbei um ein Werkzeug mit neuer Formgebung, welches entwickelt wurde, um den Einsatzmöglichkeiten/Ansprüchen moderner 5-Achsen-CNC Maschinen zu entsprechen. Dabei ist die Formengebung entscheidend für Anwendungen mit geringen Winkelmaßen, wie sie beispielsweise bei der Bearbeitung von Turbinenblättern erforderlich ist. Die neuentwickelte Formgebung ermöglicht sehr präzises und effizientes Bearbeiten bei gleichzeitig maximierter Oberflächengüte.

Ständige Verfügbarkeit ist Wettbewerbsvorteil

Ständige Optimierung geht dabei Hand in Hand mit fortwährender Innovation und ermöglicht es Dijet, leistungsstarke Produkte für vielfältigen Einsatz in der Industrie auf den Markt zu bringen. Als Partner der metallverarbeitenden Industrie weiß Dijet, wie wichtig reibungslose Produktionsabläufe bei vorgegebenen Fertigungsfristen sind. Daher vertrauen die Kunden nicht nur auf die Qualität und Langlebigkeit der Produkte - entscheidend ist die unverzügliche Verfügbarkeit für den entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Die Bestseller – mehr als 2.000 Artikel lagern beim Logistikpartner Hitachi im niederländischen Waardenburg – sind in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Amsterdam Schiphol vorrätig und auf Abruf verfügbar. Bei Bestelleingang bis 15 Uhr werden die bestellten Produkte noch am selben Tag versandfertig gemacht und auf den Weg gebracht. Damit ist eine zeitnahe Lieferung und Verfügung am Ort der Produktion gewährleistet. Fast 98 Prozent aller Anfragen werden innerhalb von 24 Stunden ausgeliefert.

Sogar Sonderbestellungen, direkt aus dem Werk in Osaka sind bei Bedarf innerhalb von nur 60 Stunden verfügbar und bereit zum Einsatz in der Produktion der Kunden. In enger Zusammenarbeit mit der europäischen Zentrale in Düsseldorf stehen acht Dijet-Kompetenzzentren von Schleswig-Holstein bis Bayern für eine bundesweite Kundenbetreuung zur Verfügung.

Quelle: Dijet Industrial

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