EvoTecMax-Fräserserie

Die erfolgreiche tangentiale EvoTecMax-Fräserserie verspricht hohe Stabilität, kombiniert mit leichtem Schnitt. - Bild: werkzeug&formenbau

Die erfolgreiche tangentiale EvoTecMax-Fräserserie zeichnet sich mit einem leistungsfähigen tangentialen Wendeschneidplattendesign aus – hohe Stabilität wird mit leichtem Schnitt kombiniert. Der Werkzeugspezialist Ingersoll aus Haiger erweitert diese Serie nun um die neuen Eckfräser EJ_E für geringere Schnitttiefen. Die neuen Werkzeuge sind im Durchmesserbereich von 40 bis 125 mm verfügbar.

Zwei Teilungen decken laut Hersteller den Bereich der lang- sowie der kurzspanenden Werkstoffe ab. Eine innere Kühlmittelzuführung ist für die Eckfräser-Serie durchgängig vorgesehen. Auch die neue Wendeschneidplatte (DGM313R3...) bietet vier Schneidkanten in einer Drehrichtung bei einer Schnitttiefe bis zu 9,7 mm. Die Lage der Nebenschneide erlaubt exakte 90°-Schultern und erzeugt mit ihrem "Breitschlicht-Anschliff" selbst bei hohen Vorschüben hervorragende Oberflächen.

Serie DK1G, Ingersoll
Bei Anwendungen, die keine exakten 90°-Schultern benötigen, aber Störkonturen berücksichtigen müssen, empfiehlt Ingersoll die Serie DK1G. - Bild: werkzeug&formenbau

Die formschlüssige Rückenanlage der Wendeschneidplatte hält diese sicher im Sitz. Diese Konstruktionsmerkmale lassen ein großes Spanvolumen zu und haben eine hohe Prozesssicherheit zur Folge. Die gesamte EvoTecMax-Serie bietet durch diese neue Erweiterung der erfolgreichen Eckfräser-Serie eine vielseitig einsetzbare Fräser-Serie, die in Wirtschaftlichkeit, Prozesssicherheit und Zerspanungsvolumen einen hohen Standard vorweist. Mit den Eckfräsern der Serie DK1G ergänzt Ingersoll Werkzeuge GmbH seine IsoPlus-Serie. Bei Anwendungen, die keine exakten 90°-Schultern benötigen, aber eine Bearbeitung in der Nähe von Störkonturen voraussetzen, empfiehlt der Werkzeughersteller einen Fräser aus der Serie DK1G.

Die mit einem Keil geklemmte Wendeschneidplatte verfügt über eine Nebenschneide, die selbst bei höheren Vorschüben eine gute Oberfläche erzeugt. Somit soll sich das Werkzeug hervorragend unter anderem für übliche Ein-Schnitt-Operationen an Komponenten der Automobilindustrie eignen, also überall da, wo Schruppbearbeitungen mit hohen Oberflächenanforderungen an das Bauteil ausgeführt werden müssen.
Die Keilklemmung erlaubt raschen Wendeschneidplattenwechsel und eine enge Zahnteilung. Durch die neutrale Wendeschneidplattenausführung kann die SNCG11T308TN-HR auch in linksdrehenden Werkzeugen eingesetzt werden. Der positive und ausreichend scharfe Spanformer verhindert Ausbrüche an Gussbauteilen. Zusammen mit der hohen Wirtschaftlichkeit der acht Schneidkanten sieht Ingersoll dies als ein wichtiges Argument für den Einsatz dieser Werkzeuge. Die Werkzeuge sind als Aufsteckfräser im Durchmesserbereich von 40 bis 200 mm lieferbar. nh

Trends µ-genau

Spezialisten für rechte Winkel

Das Eckfräsen betrifft zwei Flächen gleichzeitig – eine derartige Bearbeitung erfordert eine Kombination aus Plan- und Peripheriefräsen. Ziel ist in der Regel die Herstellung einer Schulter mit 90°-Winkel. Zwar lässt sich eine derartige Bearbeitung auch mit Schaft-, Walzenstirn- und Scheibenfräsern ausführen. In vielen Fällen sind jedoch die speziell darauf ausgerichteten Eckfräser die bessere Wahl.