Kuka-Roboter

Ein Kuka-Roboter übernimmt das Handling der Werkstücke. So sind wirtschaftlich auch größere Stückzahlen realisierbar. - Bild: werkzeug&formenbau

Die Stärke der apt Products GmbH in Eckenthal-Brand ist die Herstellung komplizierter und vielseitiger Profile und Produkte aus Aluminium. Dabei gehören Serienprodukte in hohen Stückzahlen ebenso zum Portfolio wie sehr komplexe Einzelteile im "one-piece-flow". Die Kunden kommen in erster Linie aus der Automotive-Industrie. Das bedeutet, dass die Prozesse im Werk neben hoher Ausbringung und wirtschaftlicher Produktion insbesondere auf Sicherheit und Stabilität ausgelegt sein müssen.

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Weitgehend automatisiert

"Wir haben unsere Anlagen weitestgehend automatisiert und dabei doch sehr flexibel ausgelegt", erklärt Jens Röder, Manager Product Engineering im Werk Brand.
"Unter anderem produzieren wir Führungsschienen für Schiebedächer verschiedener Automobilhersteller – auch bei Premium-OEM werden diese jeweils individuell auf das Pkw-Modell zugeschnittenen Werkstücke verbaut. In diese Führungsschienen müssen unter anderem Durchbrüche gestanzt werden. Auch das geschieht bei uns in erster Linie in automatisierten Fertigungszellen, in denen beispielsweise ein Roboter das Handling der Werkstücke übernimmt."

Große Stückzahlen
Wenn die Stückzahlen größer werden, führt an automatisierten Lösungen für eine wirtschaftliche Produktion kein Weg vorbei. - Bild: werkzeug&formenbau

Gerade in hochgradig automatisierten Bereichen ist die Stabilität der Prozesse ein entscheidender Faktor. Hier wäre es fatal, wenn beispielsweise aufgrund von Stanzabfällen, die nicht wie vorgesehen aus der Bearbeitungszone abtransportiert werden und die dort ein unerwünschtes Eigenleben beginnen, Werkstücke oder sogar das Werkzeug beschädigt werden. Deshalb schenken die Stanzspezialisten dem zuverlässigen und effektiven Abtransport der ausgestanzten Blechreste besondere Aufmerksamkeit. "Als wir vor gut sieben Jahren in die Produktion dieser Führungsschienen eingestiegen sind, waren die Prozesse nicht verkettet. Und auch nicht automatisiert - die Teile wurden von Hand eingelegt", erinnert sich Röder.